Ich habe diesen Kuchen schon oft zubereitet, besonders wenn ich etwas Sicheres brauche, das man einen Tag im Voraus machen kann. Zum ersten Mal bin ich auf das Rezept in einer alten Zeitschrift gestoßen, unter dem Namen „Mimose“, obwohl ich es als „Bienenstock“ kannte. Die Blätter lassen sich recht einfach ausrollen, wenn man die Schritte befolgt, und die Creme und die Marmelade dazwischen sorgen für ein gutes Gleichgewicht zwischen süß und säuerlich. Es ist eine Art Dessert, das zu jedem Anlass passt, besonders zu Festessen.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: ca. 3-4 Stunden inklusive Kühlen und Zusammenstellen
Vorbereitungszeit: 1 Stunde
Backzeit: ca. 30 Minuten (für die Blätter, nacheinander)
Portionen: 16-20, je nach Portionierung
Schwierigkeitsgrad: mittel
Rezeptart: Blätterkuchen, geeignet für Feiertage oder Veranstaltungen
Zutaten
Für die Blätter (4 Blätter, Backblech 22x30 cm):
- 50 g Butter
- 150 g Zucker
- 1 Ei
- 2 Esslöffel Honig
- 5 Esslöffel Milch
- 450-500 g Mehl (beginne mit 450 g und passe die Textur am Ende an)
- 1 Päckchen Backpulver
Für die Creme:
- 500 ml Milch
- 3 Eigelb
- 3 Esslöffel Mehl
- 200 g Puderzucker
- 200 g Butter (fette Butter, keine Margarine)
- 2 Fläschchen Vanilleextrakt
Schicht mit Marmelade:
- 1 Glas Pflaumen- oder Erdbeermarmelade (ca. 300-350 g)
Dekoration:
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
1. Vorbereitung der Blätter
In einem Topf die Butter, Milch, Zucker, Honig und das Ei geben. Bei niedriger Hitze ständig rühren, bis eine schaumige Mischung entsteht. Nicht zum Kochen bringen, nur gut erhitzen, bis die Zutaten sich verbinden (ca. 10 Minuten). Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Das Backpulver mit dem gesiebten Mehl vermischen. Das Mehl nach und nach in die Honigmischung einarbeiten, dabei mit einem Löffel oder von Hand rühren. Einen homogenen Teig kneten, der nicht zu fest, aber auch nicht klebrig ist. Falls nötig, etwas von den reservierten 50 g Mehl hinzufügen.
Den Teig in 4 gleich große Teile teilen. Jedes Stück auf Backpapier oder direkt auf die gefettete Rückseite des Backblechs ausrollen, bis du ein dünnes Blatt in der Größe des Blechs (22x30 cm) hast.
Jedes Blatt auf der Rückseite des Blechs im vorgeheizten Ofen (ca. 180°C) 6-8 Minuten backen, bis sie leicht an den Rändern goldbraun sind. Die Blätter herausnehmen und auf einem Gitter oder einer Arbeitsfläche abkühlen lassen. Sie werden zunächst fest, aber werden weich, nachdem der Kuchen zusammengesetzt ist.
2. Vanillepudding-Creme
In einer Schüssel die Eigelbe mit dem Mehl vermischen, dann mit der kalten Milch, sodass keine Klumpen bleiben. Die Mischung in einen Topf gießen und bei niedriger Hitze erhitzen. Ständig mit einem Schneebesen rühren, bis die Creme eindickt (sie sollte wie Pudding sein). Am Ende den Vanilleextrakt hinzufügen und die Creme vollständig abkühlen lassen, abgedeckt mit Folie, damit sich keine Haut bildet.
Wenn sie abgekühlt ist, die weiche Butter mit dem Puderzucker aufschlagen, bis sie schaumig wird. Die gekochte Creme löffelweise unterrühren, bis eine homogene, nicht zu weiche Creme mit der Konsistenz von dickem Honig entsteht.
3. Zusammenstellen
Auf eine Platte oder ein rechteckiges Blech das erste gebackene Blatt legen. Die Hälfte der Creme gleichmäßig über das erste Blatt streichen.
Das zweite Blatt darauflegen, mit der gesamten Marmelade gleichmäßig bestreichen.
Das dritte Blatt darauflegen, die restliche Creme gleichmäßig verteilen.
Das letzte Blatt obenauflegen. Leicht andrücken, damit der Kuchen gerade ist.
Mit Frischhaltefolie abdecken, ein Holzbrett oder ein anderes Gewicht darauflegen (du kannst auch ein anderes Blech mit Gewicht verwenden) und über Nacht im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort ruhen lassen. So werden die Blätter weich und alles lässt sich schön schneiden.
4. Servieren und Dekorieren
Am nächsten Tag Puderzucker darüber streuen und nach Belieben portionieren.
Warum ich das Rezept oft mache
Dieser Kuchen hat den klaren Vorteil, dass man ihn im Voraus zubereiten kann, ja sogar über Nacht ruhen lassen sollte, sodass man am Tag des Ereignisses nicht hetzen muss. Die Blätter sind nicht schwer zu verarbeiten, wenn man die Schritte befolgt, und die Creme wird aus leicht verfügbaren Zutaten zubereitet. Du kannst jede Art von etwas säuerlicher Marmelade verwenden, was Flexibilität bietet. Er hält sich ein paar Tage gut und bleibt saftig.
Tipps und Variationen
Tipps
- Verwende gesiebtes Mehl für die Blätter, es lässt sich leichter vermischen und es entstehen keine Klumpen.
- Lass die Mischung für die Blätter nicht kochen, sondern nur so lange erhitzen, bis sich die Zutaten verbinden.
- Wenn die Blätter nach dem Backen zu hart erscheinen, keine Sorge – sie werden weich, nachdem der Kuchen über Nacht mit Creme und Marmelade steht.
- Lass die Creme vollständig abkühlen, bevor du sie mit der Butter vermischst, sonst kann sie gerinnen.
Austauschmöglichkeiten
- Honig kann durch Ahornsirup ersetzt werden, aber der Geschmack und die Textur werden nicht gleich sein.
- Du kannst Sauerkirsch- oder Aprikosenmarmelade verwenden, wenn du etwas Säuerlicheres möchtest.
- Wenn du keinen Vanilleextrakt hast, verwende Vanillezucker, der mit der Butter und dem Puderzucker vermischt wird.
Variationen
- Anstelle von 4 Blättern kannst du 3 machen, wenn du einen dünneren Kuchen möchtest, der schneller zusammengebaut werden kann, aber das Verhältnis von Creme und Marmelade wird unterschiedlich sein.
- Die Schicht Marmelade kann dünner oder dicker sein, je nach Geschmack.
- Du kannst gemahlene Nüsse zwischen den Blättern hinzufügen, um eine zusätzliche Textur zu erhalten, aber das ist nicht traditionell.
Servierideen
- Am besten mit einem dünnen Messer schneiden, das in heißem Wasser getaucht und abgewischt wurde.
- Passt gut zu Kaffee, Tee oder als Dessert bei Festessen.
- Eignet sich für gemischte Kuchenplatten, da sie in kleine Stücke geschnitten werden kann.
Häufig gestellte Fragen
1. Wie rolle ich die Blätter aus, ohne sie zu zerbrechen?
Wenn der Teig brüchig ist, verwende Mehl auf der Arbeitsfläche und dem Nudelholz. Rolle auf Backpapier aus und transferiere dann auf das Blech, oder direkt auf die Rückseite des Blech.
2. Wie lange muss der Kuchen ruhen, bevor ich ihn schneide?
Mindestens 8-10 Stunden im Kühlschrank, idealerweise über Nacht. Die Blätter werden weich und der Kuchen lässt sich schön schneiden.
3. Was mache ich, wenn die Creme geronnen ist?
Lass alles auf Raumtemperatur kommen, rühre kräftig um, manchmal kann es repariert werden. Wenn nicht, verwende die Creme trotzdem – sie wird nicht ganz so fein sein, aber der Kuchen wird gut sein.
4. Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ich empfehle es nicht, da sich die Textur verändert und sie beim Auftauen wässrig wird.
5. Welche Marmelade ist am besten geeignet?
Eine etwas säuerliche Marmelade, ohne große Fruchtstücke, hilft beim Gleichgewicht. Pflaumen, Aprikosen oder Sauerkirschen sind am besten geeignet.
Nährwerte (Schätzungen pro Portion – ca. 1/16 des Kuchens)
Kalorien: 250-300 kcal
Fette: 12-14 g
Kohlenhydrate: 34-38 g
Eiweiße: 3-4 g
Die Werte sind ungefähre Angaben und variieren je nach verwendeter Marmelade und Dicke der Portionen. Da es sich um einen Blätterkuchen mit Butter und gekochter Creme handelt, ist der Gehalt an Fetten und Zucker moderat bis hoch für eine Dessertportion.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Hält sich sehr gut im Kühlschrank, in einer geschlossenen Box oder abgedeckt mit Folie, 3-4 Tage problemlos. Es macht keinen Sinn, ihn wieder zu erhitzen, er wird kalt oder bei Zimmertemperatur serviert. Wenn der Kuchen mehrere Tage steht, werden die Blätter noch zarter. Wenn die Ränder austrocknen, decke sie mit Folie ab, damit sie nicht Luft ziehen.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: ca. 3-4 Stunden inklusive Kühlen und Zusammenstellen
Vorbereitungszeit: 1 Stunde
Backzeit: ca. 30 Minuten (für die Blätter, nacheinander)
Portionen: 16-20, je nach Portionierung
Schwierigkeitsgrad: mittel
Rezeptart: Blätterkuchen, geeignet für Feiertage oder Veranstaltungen
Zutaten
Für die Blätter (4 Blätter, Backblech 22x30 cm):
- 50 g Butter
- 150 g Zucker
- 1 Ei
- 2 Esslöffel Honig
- 5 Esslöffel Milch
- 450-500 g Mehl (beginne mit 450 g und passe die Textur am Ende an)
- 1 Päckchen Backpulver
Für die Creme:
- 500 ml Milch
- 3 Eigelb
- 3 Esslöffel Mehl
- 200 g Puderzucker
- 200 g Butter (fette Butter, keine Margarine)
- 2 Fläschchen Vanilleextrakt
Schicht mit Marmelade:
- 1 Glas Pflaumen- oder Erdbeermarmelade (ca. 300-350 g)
Dekoration:
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
1. Vorbereitung der Blätter
In einem Topf die Butter, Milch, Zucker, Honig und das Ei geben. Bei niedriger Hitze ständig rühren, bis eine schaumige Mischung entsteht. Nicht zum Kochen bringen, nur gut erhitzen, bis die Zutaten sich verbinden (ca. 10 Minuten). Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Das Backpulver mit dem gesiebten Mehl vermischen. Das Mehl nach und nach in die Honigmischung einarbeiten, dabei mit einem Löffel oder von Hand rühren. Einen homogenen Teig kneten, der nicht zu fest, aber auch nicht klebrig ist. Falls nötig, etwas von den reservierten 50 g Mehl hinzufügen.
Den Teig in 4 gleich große Teile teilen. Jedes Stück auf Backpapier oder direkt auf die gefettete Rückseite des Backblechs ausrollen, bis du ein dünnes Blatt in der Größe des Blechs (22x30 cm) hast.
Jedes Blatt auf der Rückseite des Blechs im vorgeheizten Ofen (ca. 180°C) 6-8 Minuten backen, bis sie leicht an den Rändern goldbraun sind. Die Blätter herausnehmen und auf einem Gitter oder einer Arbeitsfläche abkühlen lassen. Sie werden zunächst fest, aber werden weich, nachdem der Kuchen zusammengesetzt ist.
2. Vanillepudding-Creme
In einer Schüssel die Eigelbe mit dem Mehl vermischen, dann mit der kalten Milch, sodass keine Klumpen bleiben. Die Mischung in einen Topf gießen und bei niedriger Hitze erhitzen. Ständig mit einem Schneebesen rühren, bis die Creme eindickt (sie sollte wie Pudding sein). Am Ende den Vanilleextrakt hinzufügen und die Creme vollständig abkühlen lassen, abgedeckt mit Folie, damit sich keine Haut bildet.
Wenn sie abgekühlt ist, die weiche Butter mit dem Puderzucker aufschlagen, bis sie schaumig wird. Die gekochte Creme löffelweise unterrühren, bis eine homogene, nicht zu weiche Creme mit der Konsistenz von dickem Honig entsteht.
3. Zusammenstellen
Auf eine Platte oder ein rechteckiges Blech das erste gebackene Blatt legen. Die Hälfte der Creme gleichmäßig über das erste Blatt streichen.
Das zweite Blatt darauflegen, mit der gesamten Marmelade gleichmäßig bestreichen.
Das dritte Blatt darauflegen, die restliche Creme gleichmäßig verteilen.
Das letzte Blatt obenauflegen. Leicht andrücken, damit der Kuchen gerade ist.
Mit Frischhaltefolie abdecken, ein Holzbrett oder ein anderes Gewicht darauflegen (du kannst auch ein anderes Blech mit Gewicht verwenden) und über Nacht im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort ruhen lassen. So werden die Blätter weich und alles lässt sich schön schneiden.
4. Servieren und Dekorieren
Am nächsten Tag Puderzucker darüber streuen und nach Belieben portionieren.
Warum ich das Rezept oft mache
Dieser Kuchen hat den klaren Vorteil, dass man ihn im Voraus zubereiten kann, ja sogar über Nacht ruhen lassen sollte, sodass man am Tag des Ereignisses nicht hetzen muss. Die Blätter sind nicht schwer zu verarbeiten, wenn man die Schritte befolgt, und die Creme wird aus leicht verfügbaren Zutaten zubereitet. Du kannst jede Art von etwas säuerlicher Marmelade verwenden, was Flexibilität bietet. Er hält sich ein paar Tage gut und bleibt saftig.
Tipps und Variationen
Tipps
- Verwende gesiebtes Mehl für die Blätter, es lässt sich leichter vermischen und es entstehen keine Klumpen.
- Lass die Mischung für die Blätter nicht kochen, sondern nur so lange erhitzen, bis sich die Zutaten verbinden.
- Wenn die Blätter nach dem Backen zu hart erscheinen, keine Sorge – sie werden weich, nachdem der Kuchen über Nacht mit Creme und Marmelade steht.
- Lass die Creme vollständig abkühlen, bevor du sie mit der Butter vermischst, sonst kann sie gerinnen.
Austauschmöglichkeiten
- Honig kann durch Ahornsirup ersetzt werden, aber der Geschmack und die Textur werden nicht gleich sein.
- Du kannst Sauerkirsch- oder Aprikosenmarmelade verwenden, wenn du etwas Säuerlicheres möchtest.
- Wenn du keinen Vanilleextrakt hast, verwende Vanillezucker, der mit der Butter und dem Puderzucker vermischt wird.
Variationen
- Anstelle von 4 Blättern kannst du 3 machen, wenn du einen dünneren Kuchen möchtest, der schneller zusammengebaut werden kann, aber das Verhältnis von Creme und Marmelade wird unterschiedlich sein.
- Die Schicht Marmelade kann dünner oder dicker sein, je nach Geschmack.
- Du kannst gemahlene Nüsse zwischen den Blättern hinzufügen, um eine zusätzliche Textur zu erhalten, aber das ist nicht traditionell.
Servierideen
- Am besten mit einem dünnen Messer schneiden, das in heißem Wasser getaucht und abgewischt wurde.
- Passt gut zu Kaffee, Tee oder als Dessert bei Festessen.
- Eignet sich für gemischte Kuchenplatten, da sie in kleine Stücke geschnitten werden kann.
Häufig gestellte Fragen
1. Wie rolle ich die Blätter aus, ohne sie zu zerbrechen?
Wenn der Teig brüchig ist, verwende Mehl auf der Arbeitsfläche und dem Nudelholz. Rolle auf Backpapier aus und transferiere dann auf das Blech, oder direkt auf die Rückseite des Blech.
2. Wie lange muss der Kuchen ruhen, bevor ich ihn schneide?
Mindestens 8-10 Stunden im Kühlschrank, idealerweise über Nacht. Die Blätter werden weich und der Kuchen lässt sich schön schneiden.
3. Was mache ich, wenn die Creme geronnen ist?
Lass alles auf Raumtemperatur kommen, rühre kräftig um, manchmal kann es repariert werden. Wenn nicht, verwende die Creme trotzdem – sie wird nicht ganz so fein sein, aber der Kuchen wird gut sein.
4. Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ich empfehle es nicht, da sich die Textur verändert und sie beim Auftauen wässrig wird.
5. Welche Marmelade ist am besten geeignet?
Eine etwas säuerliche Marmelade, ohne große Fruchtstücke, hilft beim Gleichgewicht. Pflaumen, Aprikosen oder Sauerkirschen sind am besten geeignet.
Nährwerte (Schätzungen pro Portion – ca. 1/16 des Kuchens)
Kalorien: 250-300 kcal
Fette: 12-14 g
Kohlenhydrate: 34-38 g
Eiweiße: 3-4 g
Die Werte sind ungefähre Angaben und variieren je nach verwendeter Marmelade und Dicke der Portionen. Da es sich um einen Blätterkuchen mit Butter und gekochter Creme handelt, ist der Gehalt an Fetten und Zucker moderat bis hoch für eine Dessertportion.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Hält sich sehr gut im Kühlschrank, in einer geschlossenen Box oder abgedeckt mit Folie, 3-4 Tage problemlos. Es macht keinen Sinn, ihn wieder zu erhitzen, er wird kalt oder bei Zimmertemperatur serviert. Wenn der Kuchen mehrere Tage steht, werden die Blätter noch zarter. Wenn die Ränder austrocknen, decke sie mit Folie ab, damit sie nicht Luft ziehen.
Zutaten
Blätter: 50 g Butter, 150 g Zucker, 1 Ei, 2 Esslöffel Honig, 5 Esslöffel Milch, 450-500 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver. Creme: 500 ml Milch, 3 Eigelb, 200 g fetter Butter, 3 Esslöffel Mehl, 200 g Puderzucker, 2 Fläschchen Vanilleessenz, 1 Glas Pflaumen/Erdbeermarmelade.