Wüste - Elsässer Tarte von Anabela I. - Recipia Rezepte
Dieser Käsekuchen gelingt mir jedes Mal gut, vor allem, weil er nicht genau wie der amerikanische Cheesecake aussieht, aber auch nicht wie die Käsekuchen, die wir hier haben. Er liegt irgendwo dazwischen – cremig, aber leicht, mit einem dünnen Boden und einem Hauch von Zitrone. Ich habe das Rezept mehrere Male getestet, und diese Proportionen funktionieren wirklich ohne Probleme. Am meisten gefällt mir, dass ich nichts improvisieren muss – alles ist klar.

Schnelle Infos

Gesamtzeit: etwa 2,5 Stunden (inklusive Abkühlen)
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Backzeit: 40-50 Minuten
Portionen: 10-12 Stücke
Schwierigkeit: mittel
Rezeptart: Käsekuchen, ähnlich wie Cheesecake

Zutaten

Für den Teig:
250 g Mehl
125 g Butter
40 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Schale von einer Zitrone (idealerweise bio)
5 Esslöffel kalte Milch
eine Prise Salz

Für die Füllung:
500 g Quark (oder cremiger Hüttenkäse)
250 g Crème fraîche (Sauerrahm mit 30 % Fett)
4 Eier
150 g Mehl
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz

Zubereitung

1. Der Teig
1.1. In einer Schüssel Mehl, Salz und Zucker vermengen.
1.2. Vanillezucker und Zitronenschale hinzufügen.
1.3. Die kalte Butter in Würfel schneiden und darübergeben.
1.4. Schnell mit den Fingern vermengen, ohne zu viel zu kneten – es sollte leicht krümelig bleiben.
1.5. Nach und nach die kalte Milch hinzufügen, kurz kneten, bis sich der Teig verbindet. Wenn er zu fest ist, 1-2 Esslöffel Milch hinzufügen.
1.6. Zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Die Füllung
2.1. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Quark, Crème fraîche und Eigelb vermengen. Mit einem Spatel oder einem Mixer auf niedriger Stufe homogenisieren.
2.2. Separat die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen.
2.3. Die Eischneemasse vorsichtig mit einem Spatel unter die Quarkmasse heben.

3. Zusammenstellung
3.1. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen.
3.2. In eine runde Form bringen, die etwas größer ist als die Backform – um auch die Ränder abzudecken.
3.3. Den Teig in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form legen, am Boden und an den Rändern andrücken.
3.4. Die Füllung eingießen und glatt streichen.

4. Backen
4.1. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
4.2. Die Tarte in den Ofen geben und 20-30 Minuten bei 180°C backen.
4.3. Dann die Temperatur auf 150°C reduzieren und weitere 20 Minuten backen.
4.4. Den Ofen ausschalten und die Tarte langsam im Ofen abkühlen lassen, damit sie nicht auf der Oberfläche reißt.

5. Abkühlen und Servieren
5.1. Nachdem sie Zimmertemperatur erreicht hat, die Tarte für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sie fest wird und man schöne Stücke schneiden kann.
5.2. Vor dem Servieren kann man sie mit Puderzucker bestäuben.

Warum ich dieses Rezept oft mache

Es ist nicht kompliziert, das Ergebnis ist ausgewogen, weder zu süß noch schwer. Ich kann alles im Voraus zubereiten, und der Geschmack bleibt auch nach ein oder zwei Tagen im Kühlschrank gut. Die Tarte eignet sich sowohl für ein besonderes Essen als auch für einen Snack am Wochenende.

Tipps und Variationen

Tipps

Ich verwende den cremigsten Käse, den ich finden kann, damit die Füllung nicht trocken wird.
Ich mische nicht zu viel, nachdem ich die Eiweiße hinzugefügt habe, damit sie luftig bleibt.
Wenn der Teig beim Übertragen in die Form reißt, repariere ich ihn direkt dort; das hat keinen Einfluss auf das Endergebnis.
Ich überspringe die Abkühlzeit im Ofen nicht – das hilft wirklich bei der Oberflächenstruktur.

Austauschmöglichkeiten

Du kannst gut abgetropften Hüttenkäse verwenden, wenn du keinen Quark hast, aber er sollte so fein wie möglich sein.
Crème fraîche kann durch fettreiche Sauerrahm (mindestens 30 %) ersetzt werden, aber die Textur wird etwas anders sein.

Variationen

Du kannst Rosinen, Cranberries oder andere Trockenfrüchte in die Füllung geben.
Die Tarte kann auch mit Frucht- oder Schokoladensauce serviert werden, aber ich bevorzuge sie pur, da sie schon süß genug ist.

Serviervorschläge

Mit Puderzucker vor dem Servieren bestäuben.
Mit Beeren-, Karamell- oder Schokoladensauce servieren, je nach Vorliebe.
Kalt geschnitten, hat sie die saubersten Ränder.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine andere Form als die runde Springform verwenden?
Ja, du kannst auch eine rechteckige Form verwenden, aber passe die Backzeit an und achte darauf, dass der Boden nicht zu dünn ist.

Kann die Tarte mit gekauftem Hüttenkäse gemacht werden?
Ja, aber er muss gut abgetropft und so fein wie möglich sein. Wenn er zu körnig ist, wird die Endtextur rustikaler.

Wenn ich keine Crème fraîche habe, was kann ich verwenden?
Du kannst Sahne mit mindestens 30 % Fett verwenden. Flüssige Kochsahne funktioniert nicht.

Wie süß ist die Tarte?
Sie ist süß, aber nicht übermäßig. Wenn du weniger Zucker möchtest, kannst du die Menge in der Füllung etwas reduzieren.

Nährwerte

Ungefähr, ein Stück (von 12): ca. 340 kcal, 17 g Fett, 36 g Kohlenhydrate, 8 g Eiweiß. Der Wert variiert je nach verwendetem Käse und Dicke des Bodens. Die Tarte ist nicht diätetisch, aber sie ist sättigend und enthält keine pflanzlichen Fette oder künstlichen Zutaten.

Aufbewahrung und Wiedererwärmung

Sie kann im Kühlschrank, abgedeckt, bis zu 3 Tage aufbewahrt werden. Sie sollte nicht wiedererwärmt werden – sie wird kalt oder bei Zimmertemperatur serviert. Wenn sie zu lange unbedeckt bleibt, wird der Boden weich. Sie kann am nächsten Tag ohne Probleme in Stücke geschnitten werden.

Zutaten

Für den Teig: 250 g Mehl 125 g Butter 40 g Zucker 1 Päckchen Vanillezucker abgeriebene Schale einer Zitrone (bio, wenn verfügbar) 5 Esslöffel kalte Milch eine Prise Salz Für die Füllung: 500 g Quark (eine Art cremiger Hüttenkäse) 250 g Crème fraîche (Sauerrahm mit 30 % Fett) 4 Eier 150 g Mehl 250 g Zucker 2 Päckchen Vanillezucker eine Prise Salz

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