Bohnensuppe für die Fastenzeit
Diese Suppe bereite ich normalerweise, wenn ich etwas Einfaches mit Grundzutaten und ohne tierische Produkte möchte. Ich habe festgestellt, dass die Bohnen viel besser kochen, wenn ich sie über Nacht einweiche, und sie bleiben nicht hart. Ich verwende zwei Arten von Bohnen, weiße und rote, für Geschmack und Farbe. Mir gefällt auch, dass man sie je nach dem, was man im Kühlschrank hat, anpassen kann.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: etwa 3 Stunden (inklusive Übernachtung, aber ohne die Zeit im Wasser)
Zubereitungszeit: 30 Minuten (plus Übernachtung)
Kochzeit: etwa 2 Stunden
Portionen: 6-8
Schwierigkeitsgrad: leicht
Rezepttyp: Fastensuppe, Fastengericht
Zutaten
250 g weiße Bohnen
250 g rote Bohnen
1 große Pastinake
1 große Petersilienwurzel
1 mittelgroße Sellerie (Wurzel)
2 Karotten
1 rote Paprika
2 rote Zwiebeln
1 Kartoffel
2 gestrichene Teelöffel Natron
2 gestrichene Teelöffel Zucker
2 Lorbeerblätter
getrockneter Thymian (vorzugsweise aus Rumänien)
Sellerieblätter
frischer Dill
frischer Liebstöckel
Pflaumensaft oder Borschtsch (zum Säuern)
Tomatenmark oder passierte Tomaten
Pfefferkörner
Zubereitung
1. Abends lege ich die Bohnen (weiße und rote separat) in kaltes Wasser zum Einweichen. Am nächsten Tag lasse ich sie abtropfen und spüle sie gut ab.
2. Ich koche die weißen und roten Bohnen separat in zwei Töpfen, jeweils in heißem Wasser. In jeden Topf gebe ich einen gestrichenen Teelöffel Natron, eine in Stücke geschnittene Kartoffel und einen gestrichenen Teelöffel Zucker.
3. Ich lasse sie etwa eine Stunde kochen. Nach dieser Zeit gieße ich die Bohnen ab und wechsle das Wasser gegen heißes Wasser (ich verwende kein kaltes Wasser über heiße Bohnen).
4. Ich bringe die Bohnen erneut zum Kochen und füge diesmal Gewürze hinzu: Lorbeerblätter, einige Pfefferkörner und etwas Thymian. Ich koche weiter, bis die Bohnen vollständig gar sind. Die Zeit variiert, beträgt aber in der Regel weitere 30-40 Minuten.
5. Wenn die Bohnen gar sind, lasse ich das Wasser ab und gebe sie in einen größeren Topf für die Suppe. Ich fülle mit heißem Wasser auf (so viel, dass die Bohnen bedeckt sind und die Gemüse kochen können).
6. In der Zwischenzeit hacke ich die Zwiebeln, reibe die Karotten, Petersilienwurzel, Pastinake und Sellerie auf einer groben Reibe. Die Paprika schneide ich in kleine Würfel. In einer Pfanne dünste ich das Gemüse in etwas Öl, bis es leicht weich wird und Geschmack annimmt.
7. Ich gebe das gedünstete Gemüse in den Topf mit den Bohnen und dem heißen Wasser. Ich füge auch die klein gehackten Sellerieblätter hinzu.
8. Nach etwa 20 Minuten, wenn das Gemüse fast gar ist, nehme ich einen Teil der Bohnen (etwa eine Tasse) heraus, püriere sie mit dem Mixer und gebe sie zurück in die Suppe. Ich mag es, wenn sie eine leicht cremige Konsistenz hat, püriere aber nicht zu viel.
9. Ich füge das Tomatenmark oder die passierten Tomaten hinzu (nach Geschmack, 2-3 Esslöffel sind ausreichend) und lasse es einige Male aufkochen.
10. Ich säuere die Suppe mit Pflaumensaft oder Borschtsch, nachdem ich die Hitze abgeschaltet habe, je nach Vorliebe. Zum Schluss füge ich gehackten Dill und Liebstöckel hinzu.
Warum ich das Rezept oft mache
Diese Suppe ist praktisch und günstig. Sie schmeckt sowohl warm als auch kalt, stillt den Hunger, und wenn man einen größeren Topf hat, bleibt sie auch am nächsten Tag gut. Sie enthält nichts Kompliziertes und kann je nach Gemüse, das man zur Hand hat, angepasst werden.
Tipps und Variationen
Tipps
- Überspringe das Einweichen der Bohnen nicht, sonst kochen sie schwer.
- Das Wechseln des Wassers beim Kochen reduziert Verdauungsbeschwerden und den schweren Geschmack von Bohnen.
- Wenn du keine Pflaumen hast, verwende Borschtsch, aber füge ihn nach und nach hinzu und koste.
- Gedünstetes Gemüse gibt mehr Geschmack, aber du kannst es auch direkt hinzufügen, wenn du es diätetischer möchtest.
Ersatzmöglichkeiten
- Rote Paprika kann durch grünen Paprika ersetzt werden, wenn du keine hast.
- Zucker kann weggelassen werden, hilft aber, den Geschmack auszugleichen.
- Wenn du nicht alle Wurzeln hast, verwende, was du zur Hand hast.
Variationen
- Du kannst die Suppe auch nur mit einer Bohnensorte zubereiten, wenn du nicht beide Sorten hast.
- Für eine sättigendere Variante kann gegen Ende des Kochens eine Handvoll Reis hinzugefügt werden, aber in der klassischen Variante ist es nicht notwendig.
- Wenn du überhaupt keine Cremigkeit möchtest, lasse alle Bohnen ganz.
Serviervorschläge
- Sie ist gut mit frisch geschnittener roter Zwiebel obendrauf.
- Passt auch zu Schwarzbrot oder Polenta.
- Kann auch kalt im Sommer gegessen werden.
Häufig gestellte Fragen
1. Kann ich nur eine Bohnensorte verwenden?
Ja, es funktioniert auch mit nur einer Bohnensorte, passe nur die Menge auf insgesamt 500 g an.
2. Kann ich mit Essig anstelle von Borschtsch oder Pflaumensaft säuern?
Ja, wenn du nichts anderes hast, aber füge es nach und nach hinzu, damit es nicht zu sauer wird.
3. Kann ich die Bohnen kochen, ohne das Wasser zu wechseln?
Das ist möglich, aber es könnte schwerer verdaulich sein und der Geschmack wird anders sein. Ich empfehle trotzdem, das Wasser zu wechseln.
4. Was mache ich, wenn die Suppe zu dick ist?
Füge etwas heißes Wasser hinzu und lasse sie noch ein paar Minuten kochen.
5. Kann ich die Bohnensuppe einfrieren?
Ich empfehle es nicht, da die gekochten Bohnen und das Gemüse beim Auftauen ihre Textur verändern.
Nährwerte
Schätzungsweise hat eine Portion Suppe (von 8 Portionen) etwa 180-220 kcal.
Kohlenhydrate: etwa 35 g/Portion (aus Bohnen und Gemüse)
Eiweiße: 7-8 g/Portion
Fette: 2-3 g/Portion (aus Gemüse und eventuell Öl, das zum Dünsten verwendet wird)
Orientierende Werte, die je nach der Menge Wasser, die du hinzufügst, und der Menge Öl, die du verwendest, variieren können. Sie ist sättigend, reich an Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß, mit niedrigem Fettgehalt.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Im Kühlschrank bis zu 3 Tage in einem abgedeckten Behälter aufbewahren. Beim Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen, wenn sie zu dick geworden ist. Sie schmeckt auch am nächsten Tag gut und manchmal sogar aromatischer, nachdem sie über Nacht gestanden hat. Ich empfehle nicht, sie einzufrieren.
Diese Suppe bereite ich normalerweise, wenn ich etwas Einfaches mit Grundzutaten und ohne tierische Produkte möchte. Ich habe festgestellt, dass die Bohnen viel besser kochen, wenn ich sie über Nacht einweiche, und sie bleiben nicht hart. Ich verwende zwei Arten von Bohnen, weiße und rote, für Geschmack und Farbe. Mir gefällt auch, dass man sie je nach dem, was man im Kühlschrank hat, anpassen kann.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: etwa 3 Stunden (inklusive Übernachtung, aber ohne die Zeit im Wasser)
Zubereitungszeit: 30 Minuten (plus Übernachtung)
Kochzeit: etwa 2 Stunden
Portionen: 6-8
Schwierigkeitsgrad: leicht
Rezepttyp: Fastensuppe, Fastengericht
Zutaten
250 g weiße Bohnen
250 g rote Bohnen
1 große Pastinake
1 große Petersilienwurzel
1 mittelgroße Sellerie (Wurzel)
2 Karotten
1 rote Paprika
2 rote Zwiebeln
1 Kartoffel
2 gestrichene Teelöffel Natron
2 gestrichene Teelöffel Zucker
2 Lorbeerblätter
getrockneter Thymian (vorzugsweise aus Rumänien)
Sellerieblätter
frischer Dill
frischer Liebstöckel
Pflaumensaft oder Borschtsch (zum Säuern)
Tomatenmark oder passierte Tomaten
Pfefferkörner
Zubereitung
1. Abends lege ich die Bohnen (weiße und rote separat) in kaltes Wasser zum Einweichen. Am nächsten Tag lasse ich sie abtropfen und spüle sie gut ab.
2. Ich koche die weißen und roten Bohnen separat in zwei Töpfen, jeweils in heißem Wasser. In jeden Topf gebe ich einen gestrichenen Teelöffel Natron, eine in Stücke geschnittene Kartoffel und einen gestrichenen Teelöffel Zucker.
3. Ich lasse sie etwa eine Stunde kochen. Nach dieser Zeit gieße ich die Bohnen ab und wechsle das Wasser gegen heißes Wasser (ich verwende kein kaltes Wasser über heiße Bohnen).
4. Ich bringe die Bohnen erneut zum Kochen und füge diesmal Gewürze hinzu: Lorbeerblätter, einige Pfefferkörner und etwas Thymian. Ich koche weiter, bis die Bohnen vollständig gar sind. Die Zeit variiert, beträgt aber in der Regel weitere 30-40 Minuten.
5. Wenn die Bohnen gar sind, lasse ich das Wasser ab und gebe sie in einen größeren Topf für die Suppe. Ich fülle mit heißem Wasser auf (so viel, dass die Bohnen bedeckt sind und die Gemüse kochen können).
6. In der Zwischenzeit hacke ich die Zwiebeln, reibe die Karotten, Petersilienwurzel, Pastinake und Sellerie auf einer groben Reibe. Die Paprika schneide ich in kleine Würfel. In einer Pfanne dünste ich das Gemüse in etwas Öl, bis es leicht weich wird und Geschmack annimmt.
7. Ich gebe das gedünstete Gemüse in den Topf mit den Bohnen und dem heißen Wasser. Ich füge auch die klein gehackten Sellerieblätter hinzu.
8. Nach etwa 20 Minuten, wenn das Gemüse fast gar ist, nehme ich einen Teil der Bohnen (etwa eine Tasse) heraus, püriere sie mit dem Mixer und gebe sie zurück in die Suppe. Ich mag es, wenn sie eine leicht cremige Konsistenz hat, püriere aber nicht zu viel.
9. Ich füge das Tomatenmark oder die passierten Tomaten hinzu (nach Geschmack, 2-3 Esslöffel sind ausreichend) und lasse es einige Male aufkochen.
10. Ich säuere die Suppe mit Pflaumensaft oder Borschtsch, nachdem ich die Hitze abgeschaltet habe, je nach Vorliebe. Zum Schluss füge ich gehackten Dill und Liebstöckel hinzu.
Warum ich das Rezept oft mache
Diese Suppe ist praktisch und günstig. Sie schmeckt sowohl warm als auch kalt, stillt den Hunger, und wenn man einen größeren Topf hat, bleibt sie auch am nächsten Tag gut. Sie enthält nichts Kompliziertes und kann je nach Gemüse, das man zur Hand hat, angepasst werden.
Tipps und Variationen
Tipps
- Überspringe das Einweichen der Bohnen nicht, sonst kochen sie schwer.
- Das Wechseln des Wassers beim Kochen reduziert Verdauungsbeschwerden und den schweren Geschmack von Bohnen.
- Wenn du keine Pflaumen hast, verwende Borschtsch, aber füge ihn nach und nach hinzu und koste.
- Gedünstetes Gemüse gibt mehr Geschmack, aber du kannst es auch direkt hinzufügen, wenn du es diätetischer möchtest.
Ersatzmöglichkeiten
- Rote Paprika kann durch grünen Paprika ersetzt werden, wenn du keine hast.
- Zucker kann weggelassen werden, hilft aber, den Geschmack auszugleichen.
- Wenn du nicht alle Wurzeln hast, verwende, was du zur Hand hast.
Variationen
- Du kannst die Suppe auch nur mit einer Bohnensorte zubereiten, wenn du nicht beide Sorten hast.
- Für eine sättigendere Variante kann gegen Ende des Kochens eine Handvoll Reis hinzugefügt werden, aber in der klassischen Variante ist es nicht notwendig.
- Wenn du überhaupt keine Cremigkeit möchtest, lasse alle Bohnen ganz.
Serviervorschläge
- Sie ist gut mit frisch geschnittener roter Zwiebel obendrauf.
- Passt auch zu Schwarzbrot oder Polenta.
- Kann auch kalt im Sommer gegessen werden.
Häufig gestellte Fragen
1. Kann ich nur eine Bohnensorte verwenden?
Ja, es funktioniert auch mit nur einer Bohnensorte, passe nur die Menge auf insgesamt 500 g an.
2. Kann ich mit Essig anstelle von Borschtsch oder Pflaumensaft säuern?
Ja, wenn du nichts anderes hast, aber füge es nach und nach hinzu, damit es nicht zu sauer wird.
3. Kann ich die Bohnen kochen, ohne das Wasser zu wechseln?
Das ist möglich, aber es könnte schwerer verdaulich sein und der Geschmack wird anders sein. Ich empfehle trotzdem, das Wasser zu wechseln.
4. Was mache ich, wenn die Suppe zu dick ist?
Füge etwas heißes Wasser hinzu und lasse sie noch ein paar Minuten kochen.
5. Kann ich die Bohnensuppe einfrieren?
Ich empfehle es nicht, da die gekochten Bohnen und das Gemüse beim Auftauen ihre Textur verändern.
Nährwerte
Schätzungsweise hat eine Portion Suppe (von 8 Portionen) etwa 180-220 kcal.
Kohlenhydrate: etwa 35 g/Portion (aus Bohnen und Gemüse)
Eiweiße: 7-8 g/Portion
Fette: 2-3 g/Portion (aus Gemüse und eventuell Öl, das zum Dünsten verwendet wird)
Orientierende Werte, die je nach der Menge Wasser, die du hinzufügst, und der Menge Öl, die du verwendest, variieren können. Sie ist sättigend, reich an Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß, mit niedrigem Fettgehalt.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Im Kühlschrank bis zu 3 Tage in einem abgedeckten Behälter aufbewahren. Beim Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen, wenn sie zu dick geworden ist. Sie schmeckt auch am nächsten Tag gut und manchmal sogar aromatischer, nachdem sie über Nacht gestanden hat. Ich empfehle nicht, sie einzufrieren.
Zutaten
250 g weiße Bohnen 250 g rote Bohnen 1 große Pastinake 1 große Petersilie 1 mittelgroße Sellerie 2 Karotten 1 rote Paprika 2 rote Zwiebeln 2 Lorbeerblätter rumänischer Thymian Sellerieblätter Dill Liebstöckel Sauerkirschsaft oder Bors 2 TL Backpulver 1 Kartoffel 2 TL geriebener Zucker Tomatenmark ganze Pfefferkörner