Pasta/Pizza - Kokosnuss von Marga O. - Recipia Rezepte
Cocoace (Pfannkuchen)

Wenn ich etwas Schnelles zum Frühstück brauche oder etwas Warmes und Einfaches zu einer Tasse Milch haben möchte, mache ich diese Cocoace. Normalerweise mache ich sie, wenn ich keine Lust auf den Ofen habe oder wenn ich kein Brot mehr habe und keine Zeit für aufwendige Teigzubereitungen. Man vermischt alles in einer Schüssel, ohne viel Aufwand, und am Ende hat man heiße, fluffige Pfannkuchen, die zu allem passen, was man zur Hand hat.

Schnelle Infos

Gesamtzeit: etwa 1 Stunde (abhängig davon, wie schnell du knetest und backst)
Vorbereitungszeit: 20 Minuten (kneten und formen)
Backzeit: 30-40 Minuten (für ein großes Blech Cocoace)
Portionen: 12-15 Stück (je nach Größe)
Schwierigkeitsgrad: leicht
Rezepttyp: Pfannkuchen, vegan oder Frühstück

Zutaten

1 kg Weizenmehl
3-400 ml warmes Wasser (beginne mit 300 ml, füge mehr hinzu, wenn nötig)
Salz – 1 gestrichener Teelöffel
frische Hefe – etwa eine Walnuss (ca. 20-25 g)
Öl – zum Braten (so viel, dass der Boden der Pfanne bedeckt ist, aber nicht zu viel)

Zubereitung

1. Siebe das Mehl in eine große Schüssel. So lässt es sich leichter kneten.
2. Mache eine Vertiefung in der Mitte des Mehls. Gib dort die Hefe und das Salz hinein.
3. Gieße nach und nach das warme Wasser (nicht heiß) hinzu und beginne, mit der Hand oder einem Holzlöffel zu rühren, während du das Mehl zur Mitte bringst.
4. Knete, bis das gesamte Mehl eingearbeitet ist und du einen homogenen Teig hast. Er sollte nicht zu weich, aber auch nicht hart sein – er sollte sich mit der Hand formen lassen. Füge bei Bedarf etwas Wasser hinzu.
5. Teile den Teig in Stücke, etwa so groß wie eine kleine Kugel, und forme sie in deiner Hand.
6. Drücke jede Kugel mit der Hand flach, nicht zu dünn, etwa so dick wie die Handfläche.
7. Gieße Öl in eine Pfanne – nicht wie bei Donuts (also nicht in einer Ölbad), aber auch nicht nur zum Einfetten. Es sollte sichtbar etwa 2-3 mm hoch auf dem Boden der Pfanne sein.
8. Erhitze das Öl bei mittlerer Hitze. Lege 2-3 Cocoace (oder so viele, wie in die Pfanne passen) hinein.
9. Lass sie auf einer Seite braten, bis sie goldbraun sind, dann wende sie auf die andere Seite. Es dauert etwa 2-3 Minuten pro Seite, abhängig von der Hitze und der Dicke der Pfannkuchen.
10. Nimm sie auf Küchenpapier oder ein sauberes Tuch.
11. Serviere die Cocoace warm. Sie schmecken auch pur gut, passen aber zu Milch, Käse, Marmelade oder einfach mit Zucker bestreut.

Warum ich das Rezept oft mache

Es hilft mir, wenn ich etwas Schnelles, Unkompliziertes und ohne schwer zu findende Zutaten möchte. Die Cocoace stillen den Hunger gut, erfordern keine komplizierten Techniken und können an das angepasst werden, was man zu Hause hat. Sie werden aus Grundzutaten gemacht und benötigen keinen Ofen. Sie schmecken auch am nächsten Tag noch gut, falls welche übrig bleiben.

Tipps und Variationen

Tipps
Knete, bis kein trockenes Mehl mehr in der Schüssel ist. Du musst nicht zu lange kneten.
Wenn der Teig an deinen Händen klebt, kannst du beim Formen der Pfannkuchen ganz wenig Mehl auf die Arbeitsfläche streuen.
Das Öl sollte warm, aber nicht heiß sein, sonst werden sie außen verbrannt und bleiben innen roh.
Die erste Charge Cocoace kann manchmal heller werden – passe die Hitze nach den ersten Stücken an.
Austauschmöglichkeiten
Du kannst auch Trockenhefe verwenden – etwa 7-8 g für 1 kg Mehl. Löse sie vorher in etwas warmem Wasser auf.
Ohne Hefe funktionieren sie auch, aber die Textur wird nicht so luftig sein.
Variationen
Du kannst sie dicker oder dünner machen, je nach Vorliebe. Dünnere werden schneller gebacken und sind knuspriger.
Du kannst etwas gehackte Frühlingszwiebel oder Kräuter in den Teig geben, wenn du sie herzhaft magst.
Wenn du eine süße Variante möchtest, füge einen Esslöffel Zucker in den Teig hinzu.
Serviervorschläge
Cocoace passen gut zu warmer Milch, Joghurt, frischem oder salzigem Käse, Sauerrahm oder Marmelade.
Sie schmecken auch gut mit Honig oder sogar mit Tomatenscheiben und Gurken, wenn du etwas Herzhaftes möchtest.
Wenn du ein schnelles Dessert willst, bestreue sie mit Zucker, solange sie warm sind.

Häufig gestellte Fragen

1. Warum sollte ich warmes Wasser und kein kaltes verwenden?
Warmwasser hilft der Hefe, schneller aktiv zu werden, und der Teig geht besser auf. Wenn das Wasser zu kalt ist, dauert es länger, bis er aufgeht; wenn es zu heiß ist, kann die Hefe geschädigt werden.

2. Kann ich die Cocoace ohne Öl im Ofen oder auf der Herdplatte backen?
Dieses Rezept ist zum Braten in wenig Öl gedacht, nicht zum Backen im Ofen. Auf einer trockenen Herdplatte werden sie härter und nicht so zart.

3. Geht der Teig nicht viel auf – ist das normal?
Ja, für Cocoace muss der Teig nicht lange gehen. Alles geht direkt, ohne Gehzeit wie bei Brot.

4. Was mache ich, wenn Teig übrig bleibt?
Du kannst den Teig einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren, abgedeckt. Am besten ist es jedoch, alles von Anfang an zu backen.

5. Kann ich die Cocoace einfrieren?
Es lohnt sich nicht wirklich, da sich die Textur nach dem Einfrieren ändert. Am besten sind sie frisch zubereitet.

Nährwerte (Schätzung)

Eine Cocoacă (ca. 60 g) hat etwa 140 kcal, 1-2 g Eiweiß, 0,5 g Fett (ohne das Bratöl), 28 g Kohlenhydrate.
Mit dem beim Braten aufgenommenen Öl können die Kalorien auf 170-180 kcal pro Stück steigen.
Sie sind sättigend, enthalten aber wenig Eiweiß und Ballaststoffe.

Aufbewahrung und Wiedererwärmung

Cocoace sind am besten warm, direkt nach dem Braten. Wenn sie übrig bleiben, können sie bei Raumtemperatur, abgedeckt mit einem Tuch, bis zum nächsten Tag aufbewahrt werden. Sie können leicht in der Pfanne wieder erhitzt werden, ein paar Sekunden auf jeder Seite. Nach längerer Zeit werden sie härter. Ich empfehle nicht, sie länger als ein bis zwei Tage aufzubewahren.

Zutaten

1 kg Mehl 300-400 ml Wasser Salz Hefe (in Walnussgröße) Öl

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