Ich habe mehrmals Pizza mit Paprikapaste gemacht, besonders wenn ich etwas Schnelles wollte, aber mit hausgemachtem Teig. Es ist ein einfaches Rezept, bei dem man sich nicht mit komplizierten Belägen aufhalten muss. Eine untypische Zutat sind Haferflocken im Teig, aber man schmeckt sie nicht – sie helfen nur bei der Textur. Mit ein paar Grundzutaten entsteht eine herzhafte Pizza mit einem weichen, leicht dichten Boden und einer großzügigen Schicht Käse. Für jemanden, der zu Hause kocht, sind die Schritte überhaupt nicht kompliziert.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: ca. 45-50 Minuten
Vorbereitungszeit: 20-25 Minuten (inklusive Gehenlassen)
Backzeit: 20-25 Minuten
Portionen: 2-3 große
Schwierigkeitsgrad: leicht
Rezeptart: schnelles Abendessen, hausgemachte Pizza
Zutaten
300 g Weizenmehl Type 650 (frisch gesiebt)
30 g Haferflocken
2 Esslöffel Paprikapaste
Salz, nach Geschmack
1 Päckchen Trockenhefe (in der Regel 7 g)
etwas Zucker (zum Aktivieren der Hefe)
2 Eier
200 ml lauwarmes Wasser (in zwei Portionen)
3 Esslöffel Öl
1 Teelöffel getrocknete Sellerieblätter
1 Esslöffel geschrotete Leinsamen
3 Esslöffel Tomatenmark
150 g geriebener Käse (geteilt: 75 g für die erste Schicht, der Rest für das Ende)
einige schwarze Oliven
einige Kirschtomaten (zum Servieren)
getrockener Dill (zum Bestreuen am Ende)
getrocknetes Basilikum (für die Pizza, vor dem Backen)
Zubereitung
1. In einer kleinen Schüssel die Trockenhefe mit Salz und etwas Zucker vermischen. Leicht reiben, bis die Hefe flüssig oder halbflüssig wird. Etwas lauwarmes Wasser und etwas Mehl hinzufügen, vermischen und etwa 5-10 Minuten gehen lassen.
2. In einer großen Schüssel das Mehl sieben. Eine Mulde in die Mitte drücken und die vorbereitete Hefe hineingießen.
3. Über das Mehl und die Hefe die Haferflocken, die Eier und die beiden Esslöffel Paprikapaste hinzufügen. Die Zutaten vermengen, damit sie sich verbinden.
4. Nach und nach das restliche lauwarme Wasser hinzufügen, während man das restliche Mehl einarbeitet. Die geschroteten Leinsamen und die getrockneten Sellerieblätter hinzufügen.
5. Den Teig kneten. Wenn er anfängt, sich zu verbinden, 3 Esslöffel Öl hinzufügen, jeweils einen nach dem anderen. Kneten, bis ein weicher, leicht elastischer Teig entsteht. Er sollte nicht vollständig von den Händen abgehen, aber nicht klebrig wie bei einem Hefekuchen sein. Falls nötig, etwas mehr Mehl hinzufügen.
6. Den Teig direkt auf das Backblech geben (mit Backpapier ausgelegt oder nur leicht mit Öl gefettet, wenn gewünscht). Mit den Händen gleichmäßig drücken, bis eine Dicke von etwa einem kleinen Finger erreicht ist.
7. Die gesamte Oberfläche des Teigs mit den drei Esslöffeln Tomatenmark bestreichen, entweder mit einem Pinsel oder mit der Rückseite eines Löffels.
8. Die Hälfte des geriebenen Käses (ca. 75 g) gleichmäßig darüber streuen.
9. Nach Belieben schwarze Oliven gleichmäßig verteilen. Getrocknetes Basilikum darüber streuen.
10. Das Backblech in den vorgeheizten Ofen bei 175 Grad auf die mittlere Schiene geben. 20 Minuten backen (vielleicht 23 Minuten, je nach Ofen). Der Boden sollte aufgegangen sein und nicht feucht an der Oberfläche, und der Käse sollte sichtbar geschmolzen sein.
11. Das Backblech aus dem Ofen nehmen und den restlichen geriebenen Käse verteilen, solange die Pizza noch heiß ist. Den Ofen ausschalten, aber die Pizza noch einige Minuten im warmen Ofen lassen, damit der Käse an der Oberfläche schmilzt.
12. In Stücke schneiden und heiß servieren, mit geschnittenen Kirschtomaten und etwas getrocknetem Dill bestreut.
Warum ich das Rezept oft mache
Ich mag es, weil es keine komplizierten Techniken erfordert, die Zutaten leicht zu finden sind und ich anpassen kann, was ich im Kühlschrank habe. Der Boden ist dichter als der klassische, aber sättigend und hält die Beläge gut. Die Haferflocken verändern den Geschmack nicht, helfen aber bei der Konsistenz. Ideal, wenn ich keine Lust auf eine Pizza mit zu vielen Schritten habe.
Tipps und Variationen
Tipps
Du kannst den Teig direkt auf dem Blech machen, er braucht keine lange Gehzeit. Wenn du einen dünneren Boden möchtest, verwende ein größeres Blech oder rolle den Teig mehr aus.
Es ist wichtig, dass das Wasser nur lauwarm ist, nicht heiß, sonst riskierst du, die Hefe abzutöten.
Verwende scharfe oder süße Paprikapaste, je nach Vorliebe.
Austauschmöglichkeiten
Du kannst die Pizza ohne Ei machen, wenn du einen veganen Boden möchtest, aber dann könnte sie etwas dichter werden, was mit etwas Wasser ausgeglichen werden muss.
Anstelle von Paprikapaste kannst du pürierte geröstete Paprika oder im Notfall einen Esslöffel Paprika aus einer Gemüsekonserve verwenden, gut abgetropft.
Du kannst auch eine andere Art von geriebenem Käse verwenden, wichtig ist, dass er schmilzt.
Variationen
Wenn du möchtest, kannst du vor dem Backen dünn geschnittene Zwiebeln oder Paprikaringe zusammen mit dem Käse hinzufügen.
Für mehr Aroma kannst du etwas Knoblauchpulver auf den Teig streuen, bevor du das Tomatenmark aufträgst.
Füge beim Servieren einige frische Petersilienblätter oder Oregano hinzu.
Serviervorschläge
Am besten frisch und warm, mit kalten Kirschtomaten oben drauf.
Du kannst auch etwas Sauerrahm oder Joghurt dazu servieren, wenn du möchtest.
Für das Abendessen reicht ein Stück Pizza und ein einfacher Salat.
Häufig gestellte Fragen
1. Müssen unbedingt Eier im Teig sein?
Nein, aber ohne sie wird der Boden dichter. Du kannst mit etwas zusätzlichem Wasser oder pflanzlichem Joghurt ausgleichen, wenn du kein Ei möchtest.
2. Kann ich den Teig länger gehen lassen?
Ja, aber es ist nicht notwendig. Der Teig geht auch mit der kurzen Gehzeit im Rezept ausreichend auf, da er Eier und Hefe enthält.
3. Kann man Pizza ohne Paprikapaste machen?
Ja, du kannst sie weglassen, aber der leicht süßliche, pikante Geschmack wird fehlen. Die Paprikapaste ist die Zutat, die dem Boden Persönlichkeit verleiht.
4. Kann ich eine andere Mehlart verwenden?
Es funktioniert auch mit Mehl Type 000 oder 550, aber der Boden wird etwas feiner. Du musst die Wassermenge anpassen.
5. Muss der Käse in zwei Portionen verteilt werden?
Ja, wenn du möchtest, dass der Boden beim Backen nicht zu trocken wird und du am Ende eine Schicht geschmolzenen Käses oben haben möchtest.
Nährwerte
Die Werte sind geschätzt für eine Portion, bei einer Pizza, die in drei Teile geteilt wird:
Kalorien: ca. 380-420 kcal pro Portion
Eiweiß: 18-20 g
Kohlenhydrate: 42-46 g
Fette: 15-17 g
Es hängt davon ab, wie viel Käse und Öl du genau verwendest. Die Haferflocken und Eier tragen auch etwas zur Eiweißmenge bei. Es ist keine Diätpizza, aber sie ist nahrhafter als viele Varianten von Pizzerien.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Das beste Ergebnis erhält man, wenn man die Pizza sofort nach dem Backen isst. Wenn etwas übrig bleibt, kannst du die Stücke in einem Behälter im Kühlschrank maximal 2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen verwende eine abgedeckte Pfanne oder den Ofen, nicht die Mikrowelle, damit der Boden nicht zu weich wird. Im Gefrierschrank empfehle ich es nicht, da die Textur nicht gleich bleibt.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: ca. 45-50 Minuten
Vorbereitungszeit: 20-25 Minuten (inklusive Gehenlassen)
Backzeit: 20-25 Minuten
Portionen: 2-3 große
Schwierigkeitsgrad: leicht
Rezeptart: schnelles Abendessen, hausgemachte Pizza
Zutaten
300 g Weizenmehl Type 650 (frisch gesiebt)
30 g Haferflocken
2 Esslöffel Paprikapaste
Salz, nach Geschmack
1 Päckchen Trockenhefe (in der Regel 7 g)
etwas Zucker (zum Aktivieren der Hefe)
2 Eier
200 ml lauwarmes Wasser (in zwei Portionen)
3 Esslöffel Öl
1 Teelöffel getrocknete Sellerieblätter
1 Esslöffel geschrotete Leinsamen
3 Esslöffel Tomatenmark
150 g geriebener Käse (geteilt: 75 g für die erste Schicht, der Rest für das Ende)
einige schwarze Oliven
einige Kirschtomaten (zum Servieren)
getrockener Dill (zum Bestreuen am Ende)
getrocknetes Basilikum (für die Pizza, vor dem Backen)
Zubereitung
1. In einer kleinen Schüssel die Trockenhefe mit Salz und etwas Zucker vermischen. Leicht reiben, bis die Hefe flüssig oder halbflüssig wird. Etwas lauwarmes Wasser und etwas Mehl hinzufügen, vermischen und etwa 5-10 Minuten gehen lassen.
2. In einer großen Schüssel das Mehl sieben. Eine Mulde in die Mitte drücken und die vorbereitete Hefe hineingießen.
3. Über das Mehl und die Hefe die Haferflocken, die Eier und die beiden Esslöffel Paprikapaste hinzufügen. Die Zutaten vermengen, damit sie sich verbinden.
4. Nach und nach das restliche lauwarme Wasser hinzufügen, während man das restliche Mehl einarbeitet. Die geschroteten Leinsamen und die getrockneten Sellerieblätter hinzufügen.
5. Den Teig kneten. Wenn er anfängt, sich zu verbinden, 3 Esslöffel Öl hinzufügen, jeweils einen nach dem anderen. Kneten, bis ein weicher, leicht elastischer Teig entsteht. Er sollte nicht vollständig von den Händen abgehen, aber nicht klebrig wie bei einem Hefekuchen sein. Falls nötig, etwas mehr Mehl hinzufügen.
6. Den Teig direkt auf das Backblech geben (mit Backpapier ausgelegt oder nur leicht mit Öl gefettet, wenn gewünscht). Mit den Händen gleichmäßig drücken, bis eine Dicke von etwa einem kleinen Finger erreicht ist.
7. Die gesamte Oberfläche des Teigs mit den drei Esslöffeln Tomatenmark bestreichen, entweder mit einem Pinsel oder mit der Rückseite eines Löffels.
8. Die Hälfte des geriebenen Käses (ca. 75 g) gleichmäßig darüber streuen.
9. Nach Belieben schwarze Oliven gleichmäßig verteilen. Getrocknetes Basilikum darüber streuen.
10. Das Backblech in den vorgeheizten Ofen bei 175 Grad auf die mittlere Schiene geben. 20 Minuten backen (vielleicht 23 Minuten, je nach Ofen). Der Boden sollte aufgegangen sein und nicht feucht an der Oberfläche, und der Käse sollte sichtbar geschmolzen sein.
11. Das Backblech aus dem Ofen nehmen und den restlichen geriebenen Käse verteilen, solange die Pizza noch heiß ist. Den Ofen ausschalten, aber die Pizza noch einige Minuten im warmen Ofen lassen, damit der Käse an der Oberfläche schmilzt.
12. In Stücke schneiden und heiß servieren, mit geschnittenen Kirschtomaten und etwas getrocknetem Dill bestreut.
Warum ich das Rezept oft mache
Ich mag es, weil es keine komplizierten Techniken erfordert, die Zutaten leicht zu finden sind und ich anpassen kann, was ich im Kühlschrank habe. Der Boden ist dichter als der klassische, aber sättigend und hält die Beläge gut. Die Haferflocken verändern den Geschmack nicht, helfen aber bei der Konsistenz. Ideal, wenn ich keine Lust auf eine Pizza mit zu vielen Schritten habe.
Tipps und Variationen
Tipps
Du kannst den Teig direkt auf dem Blech machen, er braucht keine lange Gehzeit. Wenn du einen dünneren Boden möchtest, verwende ein größeres Blech oder rolle den Teig mehr aus.
Es ist wichtig, dass das Wasser nur lauwarm ist, nicht heiß, sonst riskierst du, die Hefe abzutöten.
Verwende scharfe oder süße Paprikapaste, je nach Vorliebe.
Austauschmöglichkeiten
Du kannst die Pizza ohne Ei machen, wenn du einen veganen Boden möchtest, aber dann könnte sie etwas dichter werden, was mit etwas Wasser ausgeglichen werden muss.
Anstelle von Paprikapaste kannst du pürierte geröstete Paprika oder im Notfall einen Esslöffel Paprika aus einer Gemüsekonserve verwenden, gut abgetropft.
Du kannst auch eine andere Art von geriebenem Käse verwenden, wichtig ist, dass er schmilzt.
Variationen
Wenn du möchtest, kannst du vor dem Backen dünn geschnittene Zwiebeln oder Paprikaringe zusammen mit dem Käse hinzufügen.
Für mehr Aroma kannst du etwas Knoblauchpulver auf den Teig streuen, bevor du das Tomatenmark aufträgst.
Füge beim Servieren einige frische Petersilienblätter oder Oregano hinzu.
Serviervorschläge
Am besten frisch und warm, mit kalten Kirschtomaten oben drauf.
Du kannst auch etwas Sauerrahm oder Joghurt dazu servieren, wenn du möchtest.
Für das Abendessen reicht ein Stück Pizza und ein einfacher Salat.
Häufig gestellte Fragen
1. Müssen unbedingt Eier im Teig sein?
Nein, aber ohne sie wird der Boden dichter. Du kannst mit etwas zusätzlichem Wasser oder pflanzlichem Joghurt ausgleichen, wenn du kein Ei möchtest.
2. Kann ich den Teig länger gehen lassen?
Ja, aber es ist nicht notwendig. Der Teig geht auch mit der kurzen Gehzeit im Rezept ausreichend auf, da er Eier und Hefe enthält.
3. Kann man Pizza ohne Paprikapaste machen?
Ja, du kannst sie weglassen, aber der leicht süßliche, pikante Geschmack wird fehlen. Die Paprikapaste ist die Zutat, die dem Boden Persönlichkeit verleiht.
4. Kann ich eine andere Mehlart verwenden?
Es funktioniert auch mit Mehl Type 000 oder 550, aber der Boden wird etwas feiner. Du musst die Wassermenge anpassen.
5. Muss der Käse in zwei Portionen verteilt werden?
Ja, wenn du möchtest, dass der Boden beim Backen nicht zu trocken wird und du am Ende eine Schicht geschmolzenen Käses oben haben möchtest.
Nährwerte
Die Werte sind geschätzt für eine Portion, bei einer Pizza, die in drei Teile geteilt wird:
Kalorien: ca. 380-420 kcal pro Portion
Eiweiß: 18-20 g
Kohlenhydrate: 42-46 g
Fette: 15-17 g
Es hängt davon ab, wie viel Käse und Öl du genau verwendest. Die Haferflocken und Eier tragen auch etwas zur Eiweißmenge bei. Es ist keine Diätpizza, aber sie ist nahrhafter als viele Varianten von Pizzerien.
Aufbewahrung und Aufwärmen
Das beste Ergebnis erhält man, wenn man die Pizza sofort nach dem Backen isst. Wenn etwas übrig bleibt, kannst du die Stücke in einem Behälter im Kühlschrank maximal 2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen verwende eine abgedeckte Pfanne oder den Ofen, nicht die Mikrowelle, damit der Boden nicht zu weich wird. Im Gefrierschrank empfehle ich es nicht, da die Textur nicht gleich bleibt.
Zutaten
ca. 300 g Mehl (Typ 650) Haferflocken, ca. 30 g, 2 Esslöffel Paprikapaste, Salz nach Geschmack, 1 Päckchen Hefe, 2 Eier, warmes Wasser 200 ml, 3 Esslöffel Öl, etwas Zucker, 1 Teelöffel getrocknete Sellerieblätter, 1 Esslöffel zerstoßene Leinsamen, 3 Esslöffel Tomatenmark, ein paar Oliven, 150 g geriebener Käse, ein paar Kirschtomaten, getrockneter Dill, getrocknetes Basilikum.