Hühnermagen- und -leberpastete – einfache Rezeptur
Das erste Mal habe ich dieses Rezept ausprobiert, als ich Hühnermägen und -leber im Kühlschrank hatte, dazu ein paar Eier und Kräuter. Ich habe fast Schritt für Schritt die Methode von Jamila befolgt, aber ich habe es mir einfach gemacht und alles, was mit Einfachheit zu tun hat, bevorzugt. Was mir an diesem Rezept gefällt, ist, dass man nicht viel Aufmerksamkeit braucht, nur Geduld beim Kochen und Schneiden der Kräuter. Sobald ich die Pastete in den Ofen gestellt habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: etwa 1 Stunde und 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 30-40 Minuten
Kochzeit: 30-40 Minuten (Ofen) + Koch- und Bratzeit
Portionen: 8-10 Scheiben, eine Standard-Kastenform
Schwierigkeitsgrad: leicht
Rezept: Hühnermagen- und -leberpastete, geeignet für festliche Anlässe oder wann immer man Lust auf etwas Herzhaftes und Einfaches hat
Zutaten
1 Schüssel Hühnermägen (ca. 500-600 g, wenn die Hühner groß sind, sonst so viel, wie in eine Kastenform passt)
1 Schüssel Hühnelleber (ca. 500-600 g, wie bei den Magen)
2 weiße Zwiebeln
2 Frühlingszwiebeln
1 Bund Dill
1 Bund Petersilie
3 gekochte Eier
5 rohe Eier
Öl (zum Braten und Frittieren)
Salz, Pfeffer
Zubereitung
1. Wasche die Hühnermägen gründlich, lege sie in einen Topf mit kaltem Wasser und Salz. Lass sie 30-40 Minuten kochen, bis sie weich sind. Schäume so oft ab, wie sich Schaum bildet.
2. In der Zwischenzeit die Leber reinigen und mehrmals abspülen. Erhitze eine Pfanne mit etwas Öl (nicht zu viel, nur genug, um den Boden leicht zu bedecken), gib die Leber hinein und brate sie, bis sie eine leichte Kruste hat, aber lass sie nicht austrocknen. Gib nicht alle auf einmal in die Pfanne, wenn sie nicht hineinpasst, damit sie nicht Wasser lassen.
3. Nimm die Leber auf einen Teller und lass sie abkühlen. Ebenso die Hühnermägen, nachdem sie gekocht sind, abtropfen lassen und ebenfalls abkühlen lassen.
4. In demselben Öl, in dem du die Leber gebraten hast (da ist schon ein guter Geschmack drin), gib die fein gehackte weiße Zwiebel und die ebenfalls fein gehackten Frühlingszwiebeln dazu. Dünste sie 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze, bis sie leicht weich sind.
5. Schneide die Hühnermägen und die Leber in passende Stücke für den Mixer. Gib sie nacheinander in den Mixer, füge die gedünstete Zwiebel hinzu und püriere alles, bis du eine homogene Masse erhältst. Wenn der Mixer klein ist, mach die Arbeit in mehreren Durchgängen.
6. In eine große Schüssel gib die Mischung aus Magen, Leber und Zwiebel. Füge die rohen Eier hinzu, mische gut und integriere dann die fein gehackten Kräuter. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
7. Lege eine Kastenform mit Backpapier aus. Gieße etwa ein Viertel der Mischung auf den Boden und streiche sie leicht glatt.
8. Lege die gekochten, geschälten Eier längs in die Form, so nah beieinander wie möglich und mittig.
9. Gieße die restliche Mischung über die Eier und decke sie gut ab. Streiche die Oberfläche glatt.
10. Stelle die Form in den vorgeheizten Ofen bei 180°C, in die Mitte. Lass sie 30-40 Minuten backen, bis sie schön goldbraun ist.
11. Lass die Pastete vollständig in der Form abkühlen, bevor du sie schneidest. Sie lässt sich leichter schneiden, wenn sie kalt ist.
Warum ich das Rezept oft mache
Diese Hühnermagen- und -leberpastete gehört zu den Rezepten, zu denen ich immer wieder zurückkehre, weil sie keine komplizierten Zutaten hat, immer herzhaft wird und sowohl zum Frühstück als auch als Hauptgericht sehr gut geeignet ist. Sie lässt sich schön schneiden, hält sich einige Tage im Kühlschrank und ist leicht portionierbar. Sie ist auch günstiger als die klassische Lamm-Pastete.
Tipps und Variationen
Tipps
Wenn du eine rustikalere Textur möchtest, püriere nicht zu stark im Mixer; lass die Stücke etwas größer.
Die Kräuter sollten zuletzt hinzugefügt werden, damit sie ihr Aroma behalten.
Lass die Leber nicht zu lange braten, damit sie nicht zäh wird.
Austauschmöglichkeiten
Wenn du keine Frühlingszwiebeln hast, kannst du mehr weiße oder rote Zwiebeln verwenden, je nachdem, was du zur Hand hast.
Du kannst den Dill durch Liebstöckel ersetzen oder nur Petersilie verwenden, je nach Geschmack.
Wenn du die Pastete luftiger möchtest, kannst du nur 4 rohe Eier verwenden.
Variationen
Für die, die möchten, kannst du etwas extra Kräuter oder ein paar zerdrückte Knoblauchzehen hinzufügen.
Wenn du sie kompakter machen möchtest, kannst du alle Zutaten sehr fein pürieren.
Serviervorschläge
Am einfachsten ist sie kalt, in Scheiben geschnitten, zusammen mit einem grünen Salat oder frischen Zwiebeln.
Sie ist auch gut auf kalten Platten beim Osterfest, mit Radieschen und Gurken.
Sie eignet sich auch für ein Sandwich, mit etwas Senf.
Häufig gestellte Fragen
1. Kann ich auch Hühnerbrust oder -keulen in die Mischung geben?
Das ist möglich, aber das Ergebnis wird trockener und fade sein. Die klassische Hühnermagen- und -leberpastete basiert auf Innereien für Geschmack und Konsistenz.
2. Kann ich es ohne Mixer machen?
Ja, wenn du alles mit einem Messer hackst, wird die Textur rustikaler sein. Ich empfehle, ein sehr scharfes Messer zu verwenden.
3. Können die gekochten Eier weggelassen werden?
Es kann auch ohne gekochte Eier in der Mitte gemacht werden. Die Pastete wird genauso lecker sein, hat aber nicht das gleiche Aussehen beim Schneiden.
4. Wenn ich keine Kastenform habe, was kann ich verwenden?
Es geht jede nicht zu große Form, sie sollte nur nicht zu breit sein, damit sie gleichmäßig backt.
5. Kann ich die Pastete einfrieren?
Ich empfehle es nicht, da die Textur normalerweise nach dem Auftauen nicht mehr die gleiche ist, aber technisch gesehen kann sie in Scheiben eingefroren werden.
Nährwerte
Schätzungsweise hat eine Scheibe etwa 160-200 kcal, mit 12-14 g Eiweiß, 10-12 g Fett und 3-4 g Kohlenhydraten. Die Werte können je nach der genauen Menge an verwendetem Öl und der Menge an Kräutern variieren. Die Pastete ist sättigend, reich an Eiweiß und Vitaminen aus Innereien, enthält aber auch ausreichend Cholesterin aus den Eiern.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Sie bleibt im Kühlschrank, abgedeckt, bis zu 4 Tage frisch. Ich empfehle nicht, sie im Ofen oder in der Mikrowelle aufzuwärmen; am besten wird sie kalt oder bei Zimmertemperatur serviert. Wenn sie dennoch erwärmt werden muss, dann nur leicht, damit sie nicht austrocknet.
Das erste Mal habe ich dieses Rezept ausprobiert, als ich Hühnermägen und -leber im Kühlschrank hatte, dazu ein paar Eier und Kräuter. Ich habe fast Schritt für Schritt die Methode von Jamila befolgt, aber ich habe es mir einfach gemacht und alles, was mit Einfachheit zu tun hat, bevorzugt. Was mir an diesem Rezept gefällt, ist, dass man nicht viel Aufmerksamkeit braucht, nur Geduld beim Kochen und Schneiden der Kräuter. Sobald ich die Pastete in den Ofen gestellt habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: etwa 1 Stunde und 30 Minuten
Vorbereitungszeit: 30-40 Minuten
Kochzeit: 30-40 Minuten (Ofen) + Koch- und Bratzeit
Portionen: 8-10 Scheiben, eine Standard-Kastenform
Schwierigkeitsgrad: leicht
Rezept: Hühnermagen- und -leberpastete, geeignet für festliche Anlässe oder wann immer man Lust auf etwas Herzhaftes und Einfaches hat
Zutaten
1 Schüssel Hühnermägen (ca. 500-600 g, wenn die Hühner groß sind, sonst so viel, wie in eine Kastenform passt)
1 Schüssel Hühnelleber (ca. 500-600 g, wie bei den Magen)
2 weiße Zwiebeln
2 Frühlingszwiebeln
1 Bund Dill
1 Bund Petersilie
3 gekochte Eier
5 rohe Eier
Öl (zum Braten und Frittieren)
Salz, Pfeffer
Zubereitung
1. Wasche die Hühnermägen gründlich, lege sie in einen Topf mit kaltem Wasser und Salz. Lass sie 30-40 Minuten kochen, bis sie weich sind. Schäume so oft ab, wie sich Schaum bildet.
2. In der Zwischenzeit die Leber reinigen und mehrmals abspülen. Erhitze eine Pfanne mit etwas Öl (nicht zu viel, nur genug, um den Boden leicht zu bedecken), gib die Leber hinein und brate sie, bis sie eine leichte Kruste hat, aber lass sie nicht austrocknen. Gib nicht alle auf einmal in die Pfanne, wenn sie nicht hineinpasst, damit sie nicht Wasser lassen.
3. Nimm die Leber auf einen Teller und lass sie abkühlen. Ebenso die Hühnermägen, nachdem sie gekocht sind, abtropfen lassen und ebenfalls abkühlen lassen.
4. In demselben Öl, in dem du die Leber gebraten hast (da ist schon ein guter Geschmack drin), gib die fein gehackte weiße Zwiebel und die ebenfalls fein gehackten Frühlingszwiebeln dazu. Dünste sie 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze, bis sie leicht weich sind.
5. Schneide die Hühnermägen und die Leber in passende Stücke für den Mixer. Gib sie nacheinander in den Mixer, füge die gedünstete Zwiebel hinzu und püriere alles, bis du eine homogene Masse erhältst. Wenn der Mixer klein ist, mach die Arbeit in mehreren Durchgängen.
6. In eine große Schüssel gib die Mischung aus Magen, Leber und Zwiebel. Füge die rohen Eier hinzu, mische gut und integriere dann die fein gehackten Kräuter. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
7. Lege eine Kastenform mit Backpapier aus. Gieße etwa ein Viertel der Mischung auf den Boden und streiche sie leicht glatt.
8. Lege die gekochten, geschälten Eier längs in die Form, so nah beieinander wie möglich und mittig.
9. Gieße die restliche Mischung über die Eier und decke sie gut ab. Streiche die Oberfläche glatt.
10. Stelle die Form in den vorgeheizten Ofen bei 180°C, in die Mitte. Lass sie 30-40 Minuten backen, bis sie schön goldbraun ist.
11. Lass die Pastete vollständig in der Form abkühlen, bevor du sie schneidest. Sie lässt sich leichter schneiden, wenn sie kalt ist.
Warum ich das Rezept oft mache
Diese Hühnermagen- und -leberpastete gehört zu den Rezepten, zu denen ich immer wieder zurückkehre, weil sie keine komplizierten Zutaten hat, immer herzhaft wird und sowohl zum Frühstück als auch als Hauptgericht sehr gut geeignet ist. Sie lässt sich schön schneiden, hält sich einige Tage im Kühlschrank und ist leicht portionierbar. Sie ist auch günstiger als die klassische Lamm-Pastete.
Tipps und Variationen
Tipps
Wenn du eine rustikalere Textur möchtest, püriere nicht zu stark im Mixer; lass die Stücke etwas größer.
Die Kräuter sollten zuletzt hinzugefügt werden, damit sie ihr Aroma behalten.
Lass die Leber nicht zu lange braten, damit sie nicht zäh wird.
Austauschmöglichkeiten
Wenn du keine Frühlingszwiebeln hast, kannst du mehr weiße oder rote Zwiebeln verwenden, je nachdem, was du zur Hand hast.
Du kannst den Dill durch Liebstöckel ersetzen oder nur Petersilie verwenden, je nach Geschmack.
Wenn du die Pastete luftiger möchtest, kannst du nur 4 rohe Eier verwenden.
Variationen
Für die, die möchten, kannst du etwas extra Kräuter oder ein paar zerdrückte Knoblauchzehen hinzufügen.
Wenn du sie kompakter machen möchtest, kannst du alle Zutaten sehr fein pürieren.
Serviervorschläge
Am einfachsten ist sie kalt, in Scheiben geschnitten, zusammen mit einem grünen Salat oder frischen Zwiebeln.
Sie ist auch gut auf kalten Platten beim Osterfest, mit Radieschen und Gurken.
Sie eignet sich auch für ein Sandwich, mit etwas Senf.
Häufig gestellte Fragen
1. Kann ich auch Hühnerbrust oder -keulen in die Mischung geben?
Das ist möglich, aber das Ergebnis wird trockener und fade sein. Die klassische Hühnermagen- und -leberpastete basiert auf Innereien für Geschmack und Konsistenz.
2. Kann ich es ohne Mixer machen?
Ja, wenn du alles mit einem Messer hackst, wird die Textur rustikaler sein. Ich empfehle, ein sehr scharfes Messer zu verwenden.
3. Können die gekochten Eier weggelassen werden?
Es kann auch ohne gekochte Eier in der Mitte gemacht werden. Die Pastete wird genauso lecker sein, hat aber nicht das gleiche Aussehen beim Schneiden.
4. Wenn ich keine Kastenform habe, was kann ich verwenden?
Es geht jede nicht zu große Form, sie sollte nur nicht zu breit sein, damit sie gleichmäßig backt.
5. Kann ich die Pastete einfrieren?
Ich empfehle es nicht, da die Textur normalerweise nach dem Auftauen nicht mehr die gleiche ist, aber technisch gesehen kann sie in Scheiben eingefroren werden.
Nährwerte
Schätzungsweise hat eine Scheibe etwa 160-200 kcal, mit 12-14 g Eiweiß, 10-12 g Fett und 3-4 g Kohlenhydraten. Die Werte können je nach der genauen Menge an verwendetem Öl und der Menge an Kräutern variieren. Die Pastete ist sättigend, reich an Eiweiß und Vitaminen aus Innereien, enthält aber auch ausreichend Cholesterin aus den Eiern.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Sie bleibt im Kühlschrank, abgedeckt, bis zu 4 Tage frisch. Ich empfehle nicht, sie im Ofen oder in der Mikrowelle aufzuwärmen; am besten wird sie kalt oder bei Zimmertemperatur serviert. Wenn sie dennoch erwärmt werden muss, dann nur leicht, damit sie nicht austrocknet.
Zutaten
1 Platte Hühnermägen, 1 Platte Hühnerleber, 2 weiße Zwiebeln, 2 Frühlingszwiebeln, 1 Bund Dill, 1 Bund Petersilie, 3 gekochte Eier, 5 rohe Eier, Öl, Salz/Pfeffer