So oft ich mich daran mache, den Wälzkuchen zu backen, weiß ich bereits, dass ich ein wenig Geduld beim Teig und einen freien Tisch zum Wälzen in der Glasur und Kokosraspeln brauche. Es ist kein kompliziertes Rezept, aber auch keines, das man mal eben schnell zubereiten kann. Es ist die Art von Kuchen, die von mir verlangt, die Schritte in der richtigen Reihenfolge zu befolgen, damit die luftige Textur des Bodens gelingt und die Glasur nicht verläuft. Ich mag, dass der gesamte Prozess logisch ist und das Ergebnis sich leicht portionieren lässt.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: etwa 1 Stunde (inklusive Abkühlen)
Vorbereitungszeit: 25-30 Minuten
Backzeit: 20-25 Minuten
Portionen: 20-30 Stück, je nachdem, wie du schneidest
Schwierigkeitsgrad: mittel
Rezeptart: Dessert, Kuchensorte für Platten oder Anlässe
Zutaten
Für den Boden:
6 Eier
5 gehäufte Esslöffel Mehl
4 Esslöffel Öl
1 große Tasse Zucker
Vanille (Vanillezucker oder Extrakt, je nachdem, was du hast)
Vanillearoma
Zitronenschale (optional, gerieben)
1 Päckchen Backpulver
eine Prise Salz
Für die Glasur:
200 g Butter (ein Paket)
1 Tasse Zucker
2-3 Esslöffel Kakao
1 Eigelb
Kokosraspeln zum Wälzen (ca. 100-150 g)
Zubereitung
1. Beginne mit der Vorbereitung des Bodens. Trenne vorsichtig die Eiweiße von den Eigelben. Gib die Eiweiße in eine große Schüssel und die Eigelbe in eine andere Schüssel.
2. Schlage die Eiweiße mit einem Mixer, bis sie einen festen Schaum bilden. Wenn sie anfangen, stabil zu werden, füge nach und nach den Zucker hinzu und mixe weiter, bis er vollständig aufgelöst ist und du eine glänzende Baisermasse erhältst.
3. Gib eine Prise Salz zu den Eigelben in die Schüssel. Schlage sie gut auf und füge dann das Öl nach und nach hinzu, während du kontinuierlich rührst, wie bei einer Mayonnaise.
4. Gieße die Eigelbmasse über die Baisermasse. Mische vorsichtig mit einem Spatel, mit Bewegungen von unten nach oben, damit die Luft nicht entweicht.
5. Füge die Vanille, das Vanillearoma und, wenn gewünscht, die geriebene Zitronenschale für zusätzlichen Geschmack hinzu. Mische vorsichtig.
6. Beginne, das Mehl nach und nach zusammen mit dem Backpulver unterzuheben. Mische langsam mit dem Spatel, damit keine Klümpchen entstehen.
7. Bereite das Blech vor: Entweder fettest du es mit einer dünnen Schicht Öl ein und bestäubst es mit Mehl, oder du verwendest Backpapier, falls vorhanden. Gieße die Mischung hinein und streiche sie glatt.
8. Backe im vorgeheizten Ofen bei 150-180 Grad für 20-25 Minuten. Der Boden sollte leicht goldbraun sein und den Zahnstocher-Test bestehen. Nimm das Blech heraus und lasse es vollständig im Blech abkühlen.
9. Für die Glasur schneide die Butter in Würfel und gib sie in einen kleinen Topf. Füge den Zucker, den Kakao und das Eigelb hinzu. Stelle den Topf auf niedrige Hitze und rühre ständig mit einem Holzlöffel. Die Glasur ist fertig, wenn der Zucker und die Butter vollständig geschmolzen sind und die Mischung flüssig ist. Nimm sie vom Herd und lasse sie kurz abkühlen.
10. Wenn der Boden abgekühlt ist, schneide ihn in gleichmäßige Würfel oder in die Form, die du möchtest. Nimm jedes Stück mit einer Gabel, tauche es in die Glasur, bis es von allen Seiten bedeckt ist, und wälze es dann in den Kokosraspeln, die auf einem großen Teller liegen.
11. Lasse die wälzten Kuchen auf einer Platte stehen, bis die Glasur fest wird.
Warum ich das Rezept oft mache
Es ist ein leckerer Kuchen für Tage, an denen du etwas zum Teilen möchtest, und er hält sich gut von einem Tag auf den anderen. Er benötigt keine exotischen Zutaten und kann auch zubereitet werden, wenn du nicht viel Zeit für die Dekoration hast.
Tipps und Variationen
Tipps
Beeile dich nicht beim Abkühlen des Bodens, sonst bricht er beim Schneiden oder saugt zu viel Glasur auf.
Wenn du die Stücke in die Glasur tauchst, benutze zwei Gabeln; so bleibt es sauberer und du tauchst sie nicht zu tief ein.
Du kannst die Glasur ein paar Minuten abkühlen lassen, damit sie nicht zu flüssig ist.
Verwende Puderzucker für die Glasur, wenn du möchtest, dass sie schneller schmilzt.
Ersatzmöglichkeiten
Du kannst Margarine anstelle von Butter verwenden, wenn du möchtest, aber die Textur wird etwas anders sein.
Für den Boden funktioniert jedes handelsübliche weiße Mehl.
Variationen
Anstelle von Kokosraspeln kannst du die Würfel in gemahlenen Nüssen wälzen.
Du kannst etwas Kaffee in die Glasur geben für einen anderen Geschmack.
Es kann geriebene Orangenschale in den Boden gegeben werden.
Serviervorschläge
Am besten serviert man sie bei Zimmertemperatur, auf einer Platte oder in kleinen Kästchen für unterwegs.
Sie halten sich gut auf dem Festtagstisch und werden nicht schnell matschig.
Häufig gestellte Fragen
1. Welche Art von Blech soll ich verwenden?
Jedes mittelgroße Blech, wie ein Kasten oder ein Kuchenblech, funktioniert. Es muss nicht sehr tief sein.
2. Kann ich warme Glasur verwenden?
Die Glasur sollte warm, aber nicht heiß sein, damit der Boden nicht komplett weich wird. Wenn sie zu sehr abgekühlt und fest geworden ist, stelle sie für ein paar Sekunden auf die Hitze.
3. Wie weiß ich, ob der Boden fertig gebacken ist?
Teste mit einem Zahnstocher – wenn er sauber herauskommt, ist er fertig. Halte ihn nicht zu lange, damit er nicht austrocknet.
4. Kann ich ihn einen Tag im Voraus machen?
Ja, das wird sogar empfohlen, da der Kuchen nach dem Stehen etwas saftiger wird.
5. Was mache ich, wenn der Boden beim Schneiden bricht?
Wenn er vollständig abgekühlt ist, sollte er nicht brechen. Verwende ein langes, scharfes Messer.
Nährwerte
Schätzung für ein Stück (von ca. 25): etwa 150-170 kcal, mit 7-8 g Fett, 20 g Kohlenhydraten, 2-3 g Eiweiß. Dies sind ungefähre Werte, abhängig davon, wie viel Glasur und Kokos sich an jedem Stück festsetzt.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Hält sich gut 2-3 Tage bei Zimmertemperatur in einer geschlossenen Box. Ich empfehle nicht, ihn im Kühlschrank aufzubewahren, da der Boden hart wird und die Glasur zu fest werden kann. Es macht keinen Sinn, ihn wieder zu erwärmen; er wird bei Zimmertemperatur gegessen.
Schnelle Infos
Gesamtzeit: etwa 1 Stunde (inklusive Abkühlen)
Vorbereitungszeit: 25-30 Minuten
Backzeit: 20-25 Minuten
Portionen: 20-30 Stück, je nachdem, wie du schneidest
Schwierigkeitsgrad: mittel
Rezeptart: Dessert, Kuchensorte für Platten oder Anlässe
Zutaten
Für den Boden:
6 Eier
5 gehäufte Esslöffel Mehl
4 Esslöffel Öl
1 große Tasse Zucker
Vanille (Vanillezucker oder Extrakt, je nachdem, was du hast)
Vanillearoma
Zitronenschale (optional, gerieben)
1 Päckchen Backpulver
eine Prise Salz
Für die Glasur:
200 g Butter (ein Paket)
1 Tasse Zucker
2-3 Esslöffel Kakao
1 Eigelb
Kokosraspeln zum Wälzen (ca. 100-150 g)
Zubereitung
1. Beginne mit der Vorbereitung des Bodens. Trenne vorsichtig die Eiweiße von den Eigelben. Gib die Eiweiße in eine große Schüssel und die Eigelbe in eine andere Schüssel.
2. Schlage die Eiweiße mit einem Mixer, bis sie einen festen Schaum bilden. Wenn sie anfangen, stabil zu werden, füge nach und nach den Zucker hinzu und mixe weiter, bis er vollständig aufgelöst ist und du eine glänzende Baisermasse erhältst.
3. Gib eine Prise Salz zu den Eigelben in die Schüssel. Schlage sie gut auf und füge dann das Öl nach und nach hinzu, während du kontinuierlich rührst, wie bei einer Mayonnaise.
4. Gieße die Eigelbmasse über die Baisermasse. Mische vorsichtig mit einem Spatel, mit Bewegungen von unten nach oben, damit die Luft nicht entweicht.
5. Füge die Vanille, das Vanillearoma und, wenn gewünscht, die geriebene Zitronenschale für zusätzlichen Geschmack hinzu. Mische vorsichtig.
6. Beginne, das Mehl nach und nach zusammen mit dem Backpulver unterzuheben. Mische langsam mit dem Spatel, damit keine Klümpchen entstehen.
7. Bereite das Blech vor: Entweder fettest du es mit einer dünnen Schicht Öl ein und bestäubst es mit Mehl, oder du verwendest Backpapier, falls vorhanden. Gieße die Mischung hinein und streiche sie glatt.
8. Backe im vorgeheizten Ofen bei 150-180 Grad für 20-25 Minuten. Der Boden sollte leicht goldbraun sein und den Zahnstocher-Test bestehen. Nimm das Blech heraus und lasse es vollständig im Blech abkühlen.
9. Für die Glasur schneide die Butter in Würfel und gib sie in einen kleinen Topf. Füge den Zucker, den Kakao und das Eigelb hinzu. Stelle den Topf auf niedrige Hitze und rühre ständig mit einem Holzlöffel. Die Glasur ist fertig, wenn der Zucker und die Butter vollständig geschmolzen sind und die Mischung flüssig ist. Nimm sie vom Herd und lasse sie kurz abkühlen.
10. Wenn der Boden abgekühlt ist, schneide ihn in gleichmäßige Würfel oder in die Form, die du möchtest. Nimm jedes Stück mit einer Gabel, tauche es in die Glasur, bis es von allen Seiten bedeckt ist, und wälze es dann in den Kokosraspeln, die auf einem großen Teller liegen.
11. Lasse die wälzten Kuchen auf einer Platte stehen, bis die Glasur fest wird.
Warum ich das Rezept oft mache
Es ist ein leckerer Kuchen für Tage, an denen du etwas zum Teilen möchtest, und er hält sich gut von einem Tag auf den anderen. Er benötigt keine exotischen Zutaten und kann auch zubereitet werden, wenn du nicht viel Zeit für die Dekoration hast.
Tipps und Variationen
Tipps
Beeile dich nicht beim Abkühlen des Bodens, sonst bricht er beim Schneiden oder saugt zu viel Glasur auf.
Wenn du die Stücke in die Glasur tauchst, benutze zwei Gabeln; so bleibt es sauberer und du tauchst sie nicht zu tief ein.
Du kannst die Glasur ein paar Minuten abkühlen lassen, damit sie nicht zu flüssig ist.
Verwende Puderzucker für die Glasur, wenn du möchtest, dass sie schneller schmilzt.
Ersatzmöglichkeiten
Du kannst Margarine anstelle von Butter verwenden, wenn du möchtest, aber die Textur wird etwas anders sein.
Für den Boden funktioniert jedes handelsübliche weiße Mehl.
Variationen
Anstelle von Kokosraspeln kannst du die Würfel in gemahlenen Nüssen wälzen.
Du kannst etwas Kaffee in die Glasur geben für einen anderen Geschmack.
Es kann geriebene Orangenschale in den Boden gegeben werden.
Serviervorschläge
Am besten serviert man sie bei Zimmertemperatur, auf einer Platte oder in kleinen Kästchen für unterwegs.
Sie halten sich gut auf dem Festtagstisch und werden nicht schnell matschig.
Häufig gestellte Fragen
1. Welche Art von Blech soll ich verwenden?
Jedes mittelgroße Blech, wie ein Kasten oder ein Kuchenblech, funktioniert. Es muss nicht sehr tief sein.
2. Kann ich warme Glasur verwenden?
Die Glasur sollte warm, aber nicht heiß sein, damit der Boden nicht komplett weich wird. Wenn sie zu sehr abgekühlt und fest geworden ist, stelle sie für ein paar Sekunden auf die Hitze.
3. Wie weiß ich, ob der Boden fertig gebacken ist?
Teste mit einem Zahnstocher – wenn er sauber herauskommt, ist er fertig. Halte ihn nicht zu lange, damit er nicht austrocknet.
4. Kann ich ihn einen Tag im Voraus machen?
Ja, das wird sogar empfohlen, da der Kuchen nach dem Stehen etwas saftiger wird.
5. Was mache ich, wenn der Boden beim Schneiden bricht?
Wenn er vollständig abgekühlt ist, sollte er nicht brechen. Verwende ein langes, scharfes Messer.
Nährwerte
Schätzung für ein Stück (von ca. 25): etwa 150-170 kcal, mit 7-8 g Fett, 20 g Kohlenhydraten, 2-3 g Eiweiß. Dies sind ungefähre Werte, abhängig davon, wie viel Glasur und Kokos sich an jedem Stück festsetzt.
Aufbewahrung und Wiedererwärmung
Hält sich gut 2-3 Tage bei Zimmertemperatur in einer geschlossenen Box. Ich empfehle nicht, ihn im Kühlschrank aufzubewahren, da der Boden hart wird und die Glasur zu fest werden kann. Es macht keinen Sinn, ihn wieder zu erwärmen; er wird bei Zimmertemperatur gegessen.
Zutaten
Für den Boden: 6 Eier, 5 Esslöffel Mehl, 4 Esslöffel Öl, 1 große Tasse Zucker, Vanille, Vanilleessenz, ein Päckchen Backpulver, eine Prise Salz. Für die Glasur: ein Paket Butter (Unirea, Rama) 200g, 1 Tasse Zucker, 2-3 Esslöffel Kakao, ein Eigelb, Kokosnuss zum Wälzen.