Transsilvanische Teigtaschen mit eingelegtem Kohl

Die Siebenbürgischen Pasteten mit Sauerkraut werden aus einem einfachen Hefeteig und einer gut abgetropften Füllung zubereitet, damit sie beim Frittieren nicht auslaufen. Das Kraut wird vorher entwässert, dann mit Zwiebeln, Pfeffer und Paprikapaste gekocht. Aus der Teigmenge ergeben sich etwa acht Stücke in der Größe eines Tennisballs. In diesem Rezept wurden vier mit Sauerkraut gefüllt, die restlichen mit Käse. Schnelle Infos Gesamtzeit: ca. 2 Stunden und 15 Minuten, ohne die Entwässerungszeit des Krauts; die Dauer ist geschätzt, da die Frittier- und Backzeiten nicht genau angegeben sind. Vorbereitungszeit: ca. 30-40 Minuten für Teig und Füllung. Gehzeit: 1-1½ Stunden für den Teig, plus 15 Minuten nach dem Formen der Pasteten. Kochzeit: ca. 30 Minuten zum Kochen des Krauts, dann die Zeit, die nötig ist, damit es im Ofen abtropft und die Pasteten goldbraun werden. Portionen: 8 Pasteten aus Teig; die Menge der Sauerkrautfüllung reicht für etwa 4 Stücke. Schwierigkeitsgrad: mittel. Rezeptart: Hefepasteten, in der Pfanne frittiert. Zutaten Für den Teig 800 g Mehl 500 ml lauwarmes Wasser 40 g frische Hefe 5 Esslöffel Öl 1 Teelöffel Zucker Salz Für die Sauerkrautfüllung 500 g Sauerkraut 1 große Zwiebel 1 Esslöffel Paprikapaste 3 Esslöffel Öl Pfeffer Zum Frittieren Öl Zubereitung 1. Bereite die Hefe vor Löse die frische Hefe zusammen mit dem Zucker in etwas lauwarmem Wasser auf. Verwende kein heißes Wasser, da dies die Hefe beeinträchtigen kann. Gib das Mehl in eine große Schüssel und forme eine Mulde in der Mitte. Gieße die aufgelöste Hefe hinein und streue etwas Mehl darüber. Lass die Mischung etwa 5 Minuten stehen, bis sie anfängt Blasen zu bilden. 2. Knete den Teig Füge das Öl und das Salz hinzu und beginne zu mischen. Gieße nach und nach das restliche lauwarme Wasser hinzu und knete, bis ein kompakter Teig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt. Lege den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche und knete ihn etwa 10 Minuten. Gib ihn dann zurück in die Schüssel, decke ihn mit einem Tuch ab und lasse ihn an einem warmen Ort für eine Stunde bis eineinhalb Stunden gehen, bis er aufgegangen ist. 3. Bereite das Sauerkraut vor Das Kraut wird am Vorabend entwässert. Vor dem Kochen entferne die Strünke und schneide es in feine Streifen. Drücke es gut aus, besonders wenn es sehr wässrig ist. Schäle die Zwiebel und schneide sie klein. Erhitze die 3 Esslöffel Öl in einer Pfanne und dünste die Zwiebel 3-4 Minuten lang, bis sie weich ist. Füge den Pfeffer und das ausgedrückte Kraut hinzu. Gieße so viel Wasser hinzu, dass das Kraut kochen kann, und lasse es etwa 30 Minuten köcheln. Die genaue Menge Wasser ist nicht angegeben; füge genug hinzu, damit es kocht, ohne dass es im Wasser schwimmt. 4. Reduziere die Füllung Sobald das Kraut gekocht ist, füge die Paprikapaste hinzu und rühre um. Gib das Kraut in den Ofen und lasse es so lange, bis das gesamte Wasser verdampft ist. Eine genaue Temperatur oder Dauer ist nicht angegeben, also überprüfe von Zeit zu Zeit und nimm die Füllung heraus, wenn sie gut reduziert ist. Lass das Kraut abkühlen, bevor du die Pasteten formst. Wenn es heiß auf den Teig gelegt wird, kann dieser durchweichen und lässt sich schwerer schließen. 5. Teile den Teig auf Nachdem der Teig aufgegangen ist, teile ihn in Stücke, die etwa die Größe eines Tennisballs haben. Aus dieser Menge ergeben sich ungefähr 8 Stücke. Je nachdem, wie groß du sie machst, können es leicht mehr oder weniger werden. Auf der bemehlten Arbeitsfläche forme jedes Stück flach und rolle es so rund wie möglich aus. 6. Fülle und schließe die Pasteten Lege die Sauerkrautfüllung auf eine der Teighälften. Klappe die andere Hälfte über die Füllung und verschließe die Ränder gut. Du kannst die Ränder mit einer Gabel andrücken, damit sich die Pastete beim Frittieren nicht öffnet. Lass die geformten Pasteten weitere 15 Minuten gehen. 7. Frittiere die Pasteten Erhitze Öl in einer beschichteten Pfanne und frittiere die Pasteten auf beiden Seiten, bis sie schön goldbraun sind. Die Hitze sollte angemessen sein. Wenn sie zu hoch ist, kann der Teig außen bräunen, bevor er innen gut durchgegart ist. Nimm die Pasteten auf Küchenpapier, um überschüssiges Öl zu entfernen. Sie sind warm oder lauwarm gut. Warum ich das Rezept oft mache Das Rezept ist praktisch, wenn ich Sauerkraut übrig habe und etwas Herzhaftes möchte, das nicht separat zubereitet werden muss. Der Teig lässt sich leicht teilen, und die Pasteten können mit verschiedenen Füllungen gemacht werden. Im ursprünglichen Rezept wurden nur vier Stücke mit Sauerkraut gefüllt, die restlichen mit Käse. Das ist nützlich, wenn du nicht alle Stücke mit derselben Füllung verwenden möchtest. Tipps Das Kraut muss gut ausgepresst werden, bevor es in die Pfanne kommt, und nach dem Kochen sollte es vollständig abtropfen. Eine zu feuchte Füllung kann durch den Teig hindurchdringen und das Schließen der Ränder erschweren. Lass die Füllung vor der Verwendung abkühlen. Der aufgegangene Teig ist leichter auszurollen, wenn er ausreichend aufgegangen ist, darf aber nicht unbedeckt gelassen werden, da er an der Oberfläche austrocknen kann. Frittiere die Pasteten nicht bei zu hoher Hitze. Die angemessene Hitze gibt ihnen Zeit, auch innen zu garen, ohne außen zu verbrennen. Wenn du die ölhaltige Variante wählst, sollte die Pfanne gut erhitzt sein, bevor du die Pasteten hineinlegst. Nach dem Frittieren hilft das Küchenpapier, überschüssiges Öl zu entfernen. Ersatzmöglichkeiten Das Sauerkraut kann durch süßen Kohl ersetzt werden. In diesem Fall ist der Entwässerungsschritt nicht nötig, da dies für Sauerkraut notwendig ist. Die Pasteten können auch ohne Öl direkt in der Pfanne zubereitet werden. Die Quelle des Rezepts gibt an, dass sie auch so frittiert werden können, ebenfalls bei angemessener Hitze, damit der Teig auch innen gar wird. Variationen Aus den anderen Teigstücken können Käsepasteten gemacht werden, wie es auch im ursprünglichen Rezept mit dem restlichen Teig verwendet wurde. Halte die gleiche Vorgehensweise ein: Der Teig wird rund ausgerollt, die Füllung wird auf die Hälfte gelegt, und der Rand wird gut verschlossen. Die Menge des Krauts ist für etwa vier Pasteten berechnet, während der Teig für etwa acht reicht. Wenn du alle Stücke mit Kraut füllen möchtest, wird mehr Füllung benötigt, als hier angegeben. Serviervorschläge Die Pasteten sind warm oder lauwarm gut, sofort nach dem Herausnehmen aus der Pfanne. Sie können pur serviert werden, da die Füllung bereits gewürzt und gut gegart ist. Die gebackene Variante ohne Öl in der Pfanne ist geeignet, wenn du eine weniger fettige Oberfläche bevorzugst. Häufig gestellte Fragen Wie lange muss das Kraut entwässert werden? Das Kraut wird am Vorabend entwässert. Vor der Verwendung wird es von den Strünken befreit, in feine Streifen geschnitten und gut ausgepresst. Das Rezept gibt nicht an, ob das Wasser gewechselt werden muss, also gehe nach der Salzigkeit des Krauts vor. Warum muss das Kraut im Ofen reduziert werden? Nach dem Kochen behält das Kraut noch Wasser. Wenn es feucht in den Teig gelegt wird, kann die Füllung auslaufen und die Pastete kann beim Frittieren aufgehen. Das Backen im Ofen setzt das Kochen fort und entfernt die restliche Flüssigkeit. Wie viele Pasteten ergeben die angegebenen Mengen? Aus dem Teig ergeben sich etwa 8 Stücke in der Größe eines Tennisballs. Die 500 g Sauerkraut werden für etwa 4 Pasteten verwendet, und der restliche Teig kann mit Käse gefüllt werden. Können die Pasteten ohne Öl frittiert werden? Ja. Sie können direkt in einer Pfanne ohne Öl gebraten werden. In beiden Varianten sollte die Hitze angemessen sein, damit der Teig auch innen gar wird. Wie lange sollten die geformten Pasteten gehen? Nach dem Füllen und Verschließen lassen sie sich etwa 15 Minuten gehen, bevor sie in der Pfanne gegart werden. Nährwerte Die folgenden Werte sind geschätzt und beziehen sich auf eine Pastete mit Sauerkraut, wobei angenommen wird, dass aus der Teigmenge 8 Stücke entstehen und vier davon mit Sauerkraut gefüllt sind. Die Menge an Öl, die beim Frittieren aufgenommen wird, kann das Ergebnis erheblich verändern. Für eine Pastete mit Sauerkraut: Kalorien: ca. 350-450 kcal Proteine: ca. 8-11 g Kohlenhydrate: ca. 55-65 g Fette: ca. 12-18 g Ballaststoffe: ca. 3-5 g Diese Schätzungen beinhalten den Teig, die Füllung und einen Teil des Öls, das beim Frittieren verwendet wird. Eine ohne Öl gebratene Pastete hat in der Regel weniger Fette und weniger Kalorien. Aufbewahrung und Wiedererwärmung Die Pasteten sind am besten am Tag ihrer Zubereitung, solange der Teig noch weich ist. Wenn sie übrig bleiben, bewahre sie im Kühlschrank in einem abgedeckten Behälter auf, nachdem sie vollständig abgekühlt sind. Zum Wiedererwärmen lege sie in eine beschichtete Pfanne ohne Öl bei niedriger bis mittlerer Hitze. Sie können auch direkt in der Pfanne mit der in dem Rezept erwähnten ölfreien Methode erhitzt werden. Halte sie nicht bei hoher Hitze, da sie außen zu stark bräunen können, bevor sie innen warm sind.
Zutaten
- TEIG 800g Mehl 500ml warmes Wasser 40g frische Hefe 5 Esslöffel Öl 1 Teelöffel Zucker Salz FÜLLUNG 500g eingelegter Kohl 1 große Zwiebel 1 Esslöffel Paprikapaste 3 Ess
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