Raffaello-Kokostorte

Die Raffaello-Kokostorte hat einen luftigen Biskuitboden, eine Creme mit Mascarpone und Kokos und eine Hülle aus Sahne und Mandelpralinen. Kokos gehört zu meinen liebsten Aromen und ich serviere die Torte gekühlt, in dünnen Stücken, zu ungesüßtem Tee. Ich freue mich, wenn jede Scheibe die einzelnen Schichten aus Creme und Biskuit klar erkennen lässt. Vorbereitung: 75 Minuten. Backzeit: 30 Minuten. Ruhezeit: 8 Stunden und 30 Minuten. Gesamtzeit: 10 Stunden und 15 Minuten. Portionen: 12. Etwa 700 kcal und 10 g Eiweiß pro Portion.
Zutaten
Für den Boden
- 6 Eier
- 1 Fläschchen Vanillearoma oder 1 Päckchen Vanillinzucker
- 200 g Zucker
- 150 g Mehl
- 50 g Stärke
- 1/8 TL feines Salz
Für die Creme
- 450 ml Schlagsahne
- 250 g Mascarpone
- 150 g Puderzucker
- 1 TL Vanillearoma
- 100 g Kokosraspel
Für den Tränksirup
- 300 ml Kokosmilch
Für die Pralinen
- 50 g Butter
- 30 g Puderzucker
- 30 g Milchpulver
- 30 g Kokosraspel
- 10 süße Mandeln
Zum Verzieren
- 200 ml Schlagsahne
- 100 g Kokosraspel
Zubereitung
1. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, dann nach und nach den Zucker dazugeben und weiterschlagen, bis er sich aufgelöst hat. Die Eigelbe mit Vanillearoma oder Vanillinzucker verrühren. 2. Die Eigelbe vorsichtig unter den Eischnee heben. Mehl und Stärke sieben und nach und nach unterheben. 3. Den Teig in eine runde, mit Backpapier ausgelegte Springform mit 24 cm Durchmesser füllen. Bei 170°C 30 Minuten backen, bis an einem hineingesteckten Zahnstocher kein Teig mehr kleben bleibt. Den Boden vollständig abkühlen lassen, etwa 2 Stunden. 4. 450 ml Sahne mit Mascarpone, Puderzucker und Vanillearoma aufschlagen. 100 g Kokosraspel unterheben und die Creme 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 5. Die weiche Butter mit dem Puderzucker verrühren, dann Milchpulver und 30 g Kokosraspel unterrühren. 10 Kugeln formen und jeweils eine Mandel in die Mitte setzen. 6. Den abgekühlten Boden in 3 Böden schneiden. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen, mit einem Teil der 300 ml Kokosmilch tränken und Creme darauf verstreichen. Den zweiten Boden darauflegen, tränken und Creme daraufgeben. Den letzten Boden daraufsetzen und die Torte dünn mit der restlichen Creme bestreichen. 7. Die Torte 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 8. 200 ml Sahne steif schlagen. Einige Löffel für die Tupfen beiseitestellen, dann die Torte dünn mit Sahne bestreichen. Mit 100 g Kokosraspeln bestreuen, die beiseitegestellten Tupfen aufspritzen und die Pralinen daraufsetzen. Die Torte vor dem Servieren 4 Stunden im Kühlschrank lassen.
Hinweise
Ein Stück passt gut zu ungesüßtem Schwarztee, der den Kokosgeschmack in den Vordergrund treten lässt. Den Boden kannst du einen Tag vorher backen und abgedeckt bei Zimmertemperatur aufbewahren, damit am Tag des Zusammensetzens nicht alles auf einmal anfällt. Die zusammengesetzte Torte im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verzehren. Für den Tränksirup können die 300 ml Kokosmilch durch dieselbe Menge Kuhmilch ersetzt werden; die Torte enthält Gluten, Eier, Milchprodukte und Mandeln. Aufgeschnitten erinnert sie an klassische Torten aus der Konditorei, aber der Kokos in den Pralinen sorgt von Schicht zu Schicht für eine andere Textur. Kalte Sahne, die du erst kurz vor dem Aufschlagen aus dem Kühlschrank nimmst, lässt sich leichter schlagen und hält die Tupfen besser. Fein geriebener Kokos verteilt sich gleichmäßig in der Creme, während größere Flocken deutliche Stückchen hinterlassen. Schneide den Boden nicht zu früh, wenn er noch leicht warm ist, denn dann zerbröselt er leichter als vollständig abgekühlt.
Häufige Fragen
Warum ist die Creme zu weich?
Stell die Schüssel 20 Minuten in den Kühlschrank, rühre die Creme dann kurz durch, bis sie sich wieder verbindet.
Wie schneide ich den Boden in drei gleich dicke Böden?
Markiere den Rand bei einem Drittel und bei zwei Dritteln der Höhe und schneide den Boden dann mit einem gerade gehaltenen Sägemesser durch.
Was mache ich, wenn die Pralinen an den Händen kleben?
Stell die Masse 10 Minuten in den Kühlschrank, bevor du die Kugeln formst. Die Butter wird etwas fester und die Masse lässt sich leichter formen.
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