Bejgli (Beigli)

Wenn ich Lust habe, etwas Besonderes für die Feiertage zu machen, aber nicht ganz einen Stollen, lande ich normalerweise bei Bejgli. Ich habe dieses Rezept schon oft genug getestet, besonders im Winter, wenn ich mehr Zeit in der Küche habe. Es ist aufwendiger, als es auf den ersten Blick aussieht, aber es ist nicht schwer; es erfordert nur Geduld. Der Teig wird etwas dichter als der von Stollen, und die Füllung mit Walnüssen hat einen abgerundeten Geschmack von Zitrone und Kakao. Ich habe immer bemerkt, dass, wenn ich die Schritte des Gehens nicht überstürze, die Rollen schöner werden und die Füllung nicht ausläuft. Schnelle Infos Gesamtzeit: etwa 3,5 Stunden, einschließlich des Gehens Zubereitungszeit: nicht genau angegeben, aber die Vorbereitung der Zutaten dauert etwa 30-40 Minuten Backzeit: 1 Stunde und 30 Minuten Portionen: 4 Rollen Schwierigkeitsgrad: mittel Rezeptart: traditionelles Dessert für die Feiertage, aber auch für besondere Anlässe geeignet Zutaten Für den Teig: - 560 g Mehl - 1 Packung Butter (normalerweise 200 g) - 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) - 30 g Zucker - Eine Prise Salz - 2 Eigelb - Milch, nach Bedarf (um den Teig zu binden) Für die Walnusscreme (oder Mohn): - 400-500 g gemahlene Walnüsse (kann durch Mohn ersetzt werden, wenn gewünscht) - Milch oder Aprikosenmarmelade (um die Füllung zu binden) - 250 g Puderzucker - Schale von 2 Zitronen - 1 Rum-Aroma - 1 Ei (zum Bestreichen der Rollen vor dem Backen) - 1-2 Esslöffel Kakao (die Quelle sagt nicht genau, aber es ist in der Beschreibung erwähnt; hier fügt jeder nach Geschmack hinzu) Zubereitungsmethode 1. Die Zutaten für den Teig wie für Stollen mischen. Ich gebe das Mehl in eine große Schüssel, füge kalte Butter in kleinen Stücken, Salz, Zucker und Trockenhefe hinzu. Ich reibe es mit den Fingern, bis es sandig ist, dann füge ich die Eigelbe hinzu und gieße ein wenig Milch hinzu, nur genug, um alles zu binden. Es sollte nicht so weich sein wie bei Stollen, sondern ein dichterer Teig, der nicht an den Händen klebt. 2. Ich decke die Schüssel mit einem sauberen Tuch ab und lasse sie an einem warmen Ort gehen. Je nach Temperatur kann es 1 bis 2 Stunden dauern, bis der Teig sichtbar aufgeht, aber er verdoppelt sich nicht wie bei Stollen. 3. In der Zwischenzeit bereite ich die Walnusscreme vor. Ich verwende gemahlene Walnüsse, über die ich heiße Milch gieße oder Aprikosenmarmelade hinzufüge. Ich füge genug hinzu, um eine gebundene Mischung zu erhalten, die nicht flüssig ist, sondern wie ein dicker Brei. Ich füge Puderzucker, Kakao, Zitronenschale und Rum-Aroma hinzu. Ich mische gut, und wenn ich das Gefühl habe, dass es zu dick ist, füge ich noch etwas Milch oder Marmelade hinzu. Es sollte nicht fließen. 4. Nach dem Gehen stürze ich den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn in 4 möglichst gleich große Stücke. Jedes Stück rolle ich zu einem rechteckigen Blatt von 1-1,5 cm Dicke aus. 5. Ich verteile die Walnusscreme über jedes Blatt, ohne die Ränder zu erreichen – ich lasse an jeder Seite etwa 1 cm frei, damit ich straff rollen kann, ohne dass die Füllung ausläuft. 6. Ich rolle jedes Blatt so fest wie möglich auf. Ich übertrage die Rollen in Kastenformen, eine nach der anderen. Wenn ich nicht genug Formen habe, benutze ich das große Backblech und lege sie mit Abstand dazwischen (etwa drei passen). 7. Ich lasse sie direkt in den Formen noch etwa 30-40 Minuten gehen, bis ich sehe, dass sie weiter aufgegangen sind und fluffiger erscheinen. 8. Bevor ich die Formen in den Ofen gebe, bestreiche ich die Bejgli mit verquirltem Ei oben. Mit einer Gabel mache ich hier und da ein paar tiefe Löcher bis zur Füllung – das hilft, dass die Rollen beim Backen nicht reißen. 9. Ich lasse die Kruste ein paar Minuten etwas trocknen, dann gebe ich die Formen in den vorgeheizten Ofen bei mittlerer bis niedriger Temperatur. 10. Das Backen dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Ich öffne den Ofen in der ersten Stunde nicht. Wenn sie schön goldbraun werden, mache ich den Stäbchentest, um sicherzustellen, dass sie auch innen gebacken sind. Warum ich dieses Rezept oft mache Ich mag, dass Bejgli gut zu schneiden ist und nicht schnell austrocknet. Es hält ein paar Tage problemlos, hat einen ausgewogenen Geschmack und ist nicht schwer. Es ist die Art von Dessert, die du im Voraus für Gäste oder Feiertage zubereiten kannst, ohne dir Sorgen machen zu müssen, dass es von einem Tag auf den anderen schlecht wird. Tipps und Variationen Tipps - Die Butter sollte zu Beginn kalt sein; es ist einfacher, sie in das Mehl einzuarbeiten. - Für das Gehen finde den wärmsten Ort im Haus. - Die Füllung darf nicht flüssig sein, sonst läuft sie beim Backen aus. - Überspringe nicht die Löcher mit der Gabel vor dem Backen; das verhindert Risse. Ersatzmöglichkeiten - Walnüsse können durch gemahlene Mohnsamen ersetzt werden, immer noch 400-500 g, und die anderen Zutaten für die Füllung bleiben gleich. - Aprikosenmarmelade kann durch Milch ersetzt werden, wenn du einen neutraleren Geschmack in der Füllung möchtest. - Für Menschen mit Nussallergien kann man Mohn oder eventuell gemahlene Mandeln ausprobieren, aber der Geschmack wird sich ändern. Variationen - Du kannst Rosinen in die Füllung geben, wenn du magst. - Es kann zusätzlich zu Rum mit Vanille aromatisiert werden, aber ich fand das nicht notwendig. - Wenn du kleinere Rollen möchtest, kannst du den Teig in 5-6 Stücke teilen. Serviervorschläge In dicke Scheiben von 2-3 cm schneiden und auf einer Platte anrichten. Es eignet sich als Dessert zum Kaffee oder sogar zum Frühstück. An Feiertagen stelle ich es neben andere traditionelle Gebäckstücke.
Zutaten
- Teig: 560 g Mehl
- 1 Butter
- 1 Trockenhefe
- 30 g Puderzucker
- eine Prise Salz
- 2 Eigelb
- Milch nach Bedarf. Walnusscreme (oder Mohn): 400-500 g gemahlene Walnüsse (Mohn)
- Milch oder Aprikosenmarmelade
- 250 g Puderzucker
- Schale von 2 Zitronen
- 1 Rumessenz
- 1 Ei zum Glasieren.
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