Bienenkuchen (Rezeptnummer 400)

Bienenkuchen Jedes Mal, wenn ich eine Gelegenheit finde, einen großen Kuchen zu backen, wähle ich einen mit gebackenen Schichten auf der Rückseite des Blechs. Ich hatte schon lange keinen Bienenkuchen mehr gemacht und hatte Lust darauf, nachdem ich ihn kürzlich bei jemandem gegessen hatte. Ich habe das größte Blech in der Küche verwendet, um sicherzustellen, dass es für alle reicht, da immer größere Portionen verlangt werden. Das Rezept ist einfach, besonders wenn man ein wenig Geduld mit den Schichten hat. Schnelle Infos Gesamtzeit: etwa 3-4 Stunden (einschließlich Abkühlung und Ruhezeit) Vorbereitungszeit: 1 Stunde Backzeit: 4-5 Minuten für jede Schicht, insgesamt etwa 20 Minuten für die Schichten Portionen: 30-40, je nachdem, wie du portionierst Schwierigkeitsgrad: mittel Rezeptart: hausgemachter Kuchen, für große Portionen, geeignet für Feiertage oder Familienessen Zutaten Für die Schichten (4 Schichten, Blech 33x43 cm): 200 g Butter 150 g Zucker 3 Eier 3 Esslöffel Honig 200 ml Milch 1 Teelöffel Salz 1 Teelöffel Natron 700 g Mehl Für die Creme: 1 Liter Milch 3 Eigelb 250 g Grieß 150 g Zucker 3 Päckchen Vanillezucker 1 Esslöffel Mehl 200 g Butter abgeriebene Schale und Saft von einer Orange eine Prise Salz Zwischenschicht: 720 g Aprikosenmarmelade Zubereitungsmethode 1. Zubereitung der Schichten 1.1. In einem Topf Butter, Zucker, Honig, Milch und Salz geben. Bei schwacher Hitze rühren, bis die Butter und der Zucker schmelzen und alles homogen ist. Nicht zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die Mischung einige Minuten abkühlen lassen. 1.2. Das Mehl sieben und in eine große Schüssel zusammen mit dem Natron geben. Kurz vermischen. 1.3. In der Mitte eine Mulde machen, die leicht geschlagenen Eier hinzufügen und die flüssige Mischung abwechselnd mit dem Mehl hinzufügen. Rühren, bis ein nicht klebriger Teig entsteht, der sich leicht ausrollen lässt. 1.4. Den Teig in 4 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück auf Backpapier auf die Größe des Blechs ausrollen. Die Schichten sollten dünn sein. 1.5. Jede Schicht auf der Rückseite des Blechs in einem auf 180°C vorgeheizten Ofen 4-5 Minuten backen. Gut im Auge behalten; sie backen schnell und sollten nur leicht an den Rändern bräunen. 1.6. Die Schichten auf ein Gitter oder eine Arbeitsfläche legen und vollständig abkühlen lassen. Hinweis: Ich habe den Teig sofort ausgerollt, ohne ihn ruhen zu lassen, da es so einfacher zu arbeiten ist. Wenn er ruhen gelassen wird, wird der Teig schwieriger auszurollen. 2. Grießcreme mit Butter 2.1. In einer Schüssel die Eigelbe mit Zucker, Salz, Grieß, Schale und Saft der Orange verquirlen. Auch das Mehl hinzufügen. Etwas kalte Milch darüber gießen, nur um sie zu vermischen. 2.2. Die restliche Milch separat erhitzen, bis sie fast kocht. 2.3. Die heiße Milch nach und nach über die Grießmischung gießen und dabei ständig rühren. 2.4. Alles bei schwacher Hitze erhitzen und die Creme unter ständigem Rühren kochen, bis sie wie Pudding eindickt. 2.5. Den Topf vom Herd nehmen, die Creme mit Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche abdecken, um eine Hautbildung zu vermeiden, und bei Raumtemperatur abkühlen lassen. 2.6. Separat die weiche Butter (bei Raumtemperatur gelassen) mit dem Vanillezucker schaumig schlagen. 2.7. Die abgekühlte Creme nach und nach in die Butter einarbeiten, bis sie homogen ist. 3. Zusammenstellung 3.1. Die erste Schicht in ein großes Blech oder direkt auf eine Servierplatte legen. 3.2. Die Hälfte der Grießcreme gleichmäßig darauf verteilen. 3.3. Die zweite Schicht darauf legen und leicht andrücken. 3.4. Die gesamte Aprikosenmarmelade gleichmäßig verteilen. 3.5. Die dritte Schicht darauflegen, dann die restliche Creme. 3.6. Die letzte Schicht oben drauf legen und leicht andrücken, ohne zu fest zu drücken. 3.7. Den Kuchen mit Frischhaltefolie abdecken und ein Gewicht darauflegen, wie große Bücher oder Wörterbücher. Den Kuchen für einige Stunden, idealerweise über Nacht, in den Kühlschrank stellen, damit die Schichten weich werden und sich gut schneiden lassen. Optional: Mit Puderzucker bestäuben oder nach Belieben mit Schokolade glasieren. Ich lasse ihn einfach. Warum ich dieses Rezept oft mache Es ist ein Kuchen, der sich eignet, wenn man viele Portionen benötigt, er bleibt weich und lecker und hält sich gut. Er ist praktisch für festliche Tage oder wenn mehr Gäste kommen. Er kann im Voraus zubereitet werden, was hilft, wenn man noch andere Gerichte zu kochen hat. Tipps und Variationen Tipps 1. Backe die Schichten nicht zu lange, sonst werden sie hart und lassen sich schwerer weich machen. 2. Die Creme erst auftragen, wenn sie vollständig abgekühlt ist, um die Schichten nicht zu weich zu machen. 3. Den Kuchen mindestens 6-8 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, bevor du ihn schneidest. 4. Du kannst mit einem in heißem Wasser getauchten Messer für saubere Schnitte portionieren. Ersatzmöglichkeiten 1. Wenn du keine Aprikosenmarmelade hast, funktioniert jede säuerliche Marmelade, aber Aprikosen geben den klassischen Geschmack. 2. Du kannst auch Margarine anstelle von Butter für die Schichten verwenden, aber die Textur und der Geschmack sind nicht gleich. 3. Wenn du keine Orange hast, kannst du sie weglassen; die Creme gelingt auch ohne, aber das Aroma ist einfacher. Variationen 1. Du kannst eine dünne Schicht geschmolzene Schokolade obenauf geben, nachdem der Kuchen fest geworden ist. 2. Anstelle von 4 großen Schichten kannst du 5 dünnere backen, wenn du einen höheren Kuchen möchtest. 3. Du kannst auch Pflaumenmarmelade verwenden, aber der Endgeschmack wird anders sein. Serviervorschläge 1. Er kann bei Raumtemperatur serviert werden, in Quadrate oder Rechtecke geschnitten. 2. Er ist gut als Dessert zu Kaffee oder auf einem Teller mit mehreren Kuchen. 3. Er eignet sich zum Mitnehmen, da er nicht ausläuft und sich nach dem Weichwerden nicht leicht zerbröckelt. Häufig gestellte Fragen 1. Wie kann ich die Schichten leichter ausrollen? Roll den Teig direkt nach der Zubereitung aus, solange er noch weich ist. Wenn er klebt, streue etwas Mehl auf das Nudelholz und das Papier. 2. Meine Schichten sind nach dem Backen zu hart geworden. Was soll ich tun? Lass den Kuchen im Kühlschrank, abgedeckt, mindestens 12 Stunden stehen. Die Creme und die Marmelade werden die Schichten allmählich weich machen. 3. Kann ich den Bienenkuchen einfrieren? Ich empfehle es nicht, da sich die Textur der Schichten beim Auftauen verändert und die Creme auslaufen kann. 4. Womit kann ich den Grieß in der Creme ersetzen? Für dieses Rezept gibt es keinen identischen Ersatz; Grieß gibt die spezifische Textur. Verwende kein Mehl oder Stärke als Ersatz. 5. Wie lange bleibt er frisch? Im Kühlschrank, gut abgedeckt, hält er sich 4-5 Tage problemlos. Nährwerte (Schätzungen) Portion (aus 35): etwa 260-280 kcal Eiweiß: 4-5 g Kohlenhydrate: 40-45 g Fette: 9-10 g Dies ist eine Schätzung, da sie von der Dicke der Schichten, der Menge an Creme, die du in jede Schicht gibst, und der Größe der Stücke abhängt, die du schneidest. Aufbewahrung und Wiedererwärmung Bewahre den Kuchen abgedeckt im Kühlschrank auf. Er hält 4-5 Tage und wird mit der Zeit immer weicher. Er muss nicht wieder erhitzt werden; er wird kalt oder bei Raumtemperatur serviert. Wenn er unbedeckt bleibt, können die Ränder austrocknen. Ich empfehle nicht, ihn einzufrieren. Der Bienenkuchen bleibt eine unkomplizierte Schichtkuchenoption, die im Voraus zubereitet werden kann, ohne sich Sorgen machen zu müssen.
Zutaten
- Für 4 gebackene Blätter auf der Rückseite des Blechs (33/43 cm): 200 g Butter
- 150 g Zucker
- 3 Eier
- 3 Esslöffel Honig
- 200 ml Milch
- 1 Teelöffel Salz
- 1 Teelöffel Natron
- 700 g Mehl. Für die Creme: 1 l Milch
- 3 Eigelb
- 250 g Grieß
- 150 g Zucker
- 3 Päckchen Vanillezucker
- 1 Esslöffel Mehl
- 200 g Butter
- geriebene Schale und Saft einer Orange
- eine Prise Salz
- 720 g Aprikosenmarmelade.
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