Herbstliche Apfel- Kren- Mostsuppe mit geräucherter Entenbrust und Schwarzbrotwürfeln

am

Herbstzeit ist Apfelzeit, zumindest für regionale. Dieses Rezept überrascht mit der außergewöhnlichen Kombination von an sich gewöhnlichen Zutaten und schmeckt richtig, riiiichtig lecker!

Für 4 Personen:

1 Zwiebel gewürfelt

200 g Sellerie, gewürfelt

2 Äpfel, geschält, gewürfelt

2 Knoblauchzehen, angedrückt

50 g Butter

150 g Kren frisch gerissen

je 1 TL Salz, Pfefferkörner, Thymian, Kümmel, Selleriesalz, Liebstöckel

400 ml Gemüsebrühe

250 ml Most

1/8 l Sahne

4 Scheiben geräucherte Entenbrust

2 Scheiben Schwarzbrot, 1 EL Gänseschmalz oder Apfel- Zwiebelschmalz*

*  Apfel- Zwiebelschmalz habe ich kürzlich selbst gemacht. Das geht einfach und schnell und man kann es auch zum Würzen von Rotkraut etc. verwenden: 150 g Gänseschmalz mit Grieben, 1 Apfel grob geraspelt, 1 Schalotte gewürfelt. 1 EL Gänseschmalz in einem Topf schmelzen, Schalotte und Apfel darin braten, beiseite stelle, restliches Schmalz einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In kleine Schraubgläser abfüllen und kühl stellen. Kann man auch als Aufstrich auf ein Bauernbrot genießen….

So geht´s:

Butter in einem Topf schmelzen, Zwiebel, Pfefferkörner, Kümmel und Knoblauch anbraten, Sellerie zugeben. Mit Most aufgießen und 20 min. köcheln. Äpfel zugeben sowie die Hälfte des Krens. Mit Gemüsebrühe aufgießen und nochmals 10 min. dünsten.

Inzwischen das Schwarzbrot würfeln und in Schmalz knusprig braten. Beiseite stellen.

Suppe durch ein Sieb passieren und zurück in den Topf geben. Restlichen Kren ( bis auf 1 EL)  und Sahne zufügen, nochmals erhitzen und abschmecken.

Suppe in Schüsseln gießen, mit je einer Scheibe Entenbrust, den Schwarzbrotwürfeln und etwas Kren bestreut servieren.

Ihr werdet begeistert sein!

Pete sagt: Seine ursprüngliche Heimat liegt in Ost- und Südeuropa, wo er Kre(n) (auch „Kreen“) genannt wird, wie z. B. in Bayern, Österreich, Slowakei, Südtirol, Tschechien u. a. Das Wort Kren stammt von dem slawischen krenas, das weinen bedeutet. Eine fränkische Variante wird entsprechend der Aussprache auch „Kree“ geschrieben.

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