Mein Original Fränkischer Sauerbraten

Im Vergleich zum rheinischen Sauerbraten werden in meinem fränkischen keine Rosinen verwendet. 😉👍  Und kein Pferdefleisch! 😖👍 👍 Dafür Rind, Rotwein und Sauerrahm, und, ach ja: Soßenlebkuchen. 🧐

0FCB7429-6C66-4FC4-A319-733EEFF950EB.jpegDer Braten muss allerdings in einer Essig – Gemüsemarinade mind. 4 Tage eingelegt werden. Also kein Rezept für spontane Entscheidungen. Ich habe dieses hier von meiner Mama, und die hat es von ihrer Mutter. Daher ein originales Frankenrezept!

Für 4 Personen:
1 Zwiebel
1 Bd. Suppengrün
250m Essig
1 El Pfefferkörner
250 ml Rotwein
250ml Wasser
5 Wachholderbeeren
3 Gewürznelken
1 Lorbeerblatt
800g Rinderbraten
50g Butterschmalz
50g Soßenlebkuchen
1 El Grafschafter Goldsaft Zuckerrübensirup
Salz, Pfeffer
2 EL Sahne gemischt mit
3 EL Sauerrahm

Zwiebeln in Scheiben schneiden. Suppengrün grob würfeln, alle Zutaten aufkochen lassen und abkühlen. Dann über das Fleisch gießen.

Zugedeckt 4 Tage marinieren, dabei ab und zu wenden.

Fleisch aus der Marinade nehmen, abtupfen und in Butterschmalz scharf anbraten. Das Gemüse durch ein Sieb gießen, Marinade auffangen.

Gemüse zum Fleisch geben, mit braten und mit der halben Marinade ablöschen. Lebkuchen in wenig Wasser oder Rotwein einweichen und zugeben.
Zugedeckt im Ofen bei 160 Grad C ca. 2.5 Std schmoren.
Restliche Marinade angießen reduzieren lassen. Fleisch aus der Soße heben, in Alufolie wickeln, warm stellen.
Soße durch ein Sieb abgießen, Sirup, Salz und Pfeffer, sowie das Sahnegemisch einrühren.
Für einen weihnachtlichen Touch kann man noch etwas Balsamicoessig und einen Hauch Lebkuchengewürz zugeben. Serviert wird der fränkische Sauerbraten mit Rotkraut (ich habe es mit Preiselbeeren verfeinert) und Kartoffelknödeln, die mit gerösteten Weißbrotwürfeln („Bröckerla“) gefüllt sind.

49359A81-4378-4720-B76A-ABBF808A8EB7.jpegPete sagt: Soßenlebkuchen (in Österreich auch Reibelebkuchen oder Reibekuchen) sind nur schwach gesüßte, einfache Lebkuchen, die zur Verfeinerung und Bindung dunkler Saucen dienen, z. B. der von Sauerbraten und Wildgerichten. Sie lassen sich auch für Rotkohl und andere, kräftige Gerichte verwenden. Soßenkuchen sind vor allem in der süd- und südostdeutschen sowie der böhmischen Küche bekannt.

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