Plätzchendesaster

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Wer mich kennt, weiß, dass ich durchaus kreativ, verrückt und originell sein kann, was mir aber fehlt, ist so eine gewisse… naja… Geduld für Feinheiten. Mama, du weisst, was ich meine? 😉 Aus diesem Grund nehme ich mir alljährlich vor, KEINESFALLS Plätzchen zu backen. Das halte ich meist die ersten beiden Adventswochenenden durch, dann mach ich plötzlich doch welche. Last Minute, stressig. Und wegen der fehlenden Geduld ist das Ausstechen auch nervig, weshalb ich es Pete überlassen habe 🤪. Dumm nur, dass ich auch noch immer neue Rezepte ausprobieren muss! Also, ein  vielgepriesenes Balsamico Walnuss Plätzchen Rezept war den Aufwand nicht wirklich wert, die Nuss – Zitronenplätzchen sind aber sehr gut.B19CE059-F4A8-4384-9B29-DCCCFEE7DD96

Falls ich das beste Vanillekipferlrezept der Welt noch finde (hatte ich von einer Freundin und den Zettel irgendwann in irgend ein Kochbuch gelegt) mach ich die noch und teile es mit euch.

Hier mal die Zitronig- Ingwer -frischen Nussplätzchen:

100 g Butter (zimmerwarm)
125 g Zucker
2 Eigelb
125 geriebene Haselnüsse
150 g Mehl
1 Messerspitze Ingwer gemahlen
100 g Puderzucker
50 ml Zitronensaft

So geht’s: Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren.
Haselnüsse und Mehl nach und nach unterrühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Ingwer einrühren.
Den Teig 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Backofen auf 150°C vorheizen.
Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit Plätzchen ausstechen. Diese auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Nochmals 15 Minuten an einen kühlen Ort stellen.
Anschliessend in der Ofenmitte bei 150°C ca. 10 Minuten backen Zitronensaft und Puderzucker zu einer geschmeidigen Glasur mischen.
Die noch warmen Plätzchen mit der Glasur bestreichen. Diese zieht dadurch ein. Trocknen lassen und anschliessend in einer Dose an einem kühlen Ort aufheben.

Pete sagt: In Mitteldeutschland und Österreich werden Plätzchen als Kekse bezeichnet, in der deutschsprachigen Schweiz Biscuits, im Dialekt Güetzi, Guetzli, Chrömli und ähnlich, in Süddeutschland auch Platzerl, Bredla, Loible/Loibla oder Guatl/Gutsle/Guatsle, in der Schweiz vereinzelt Brötle (übergreifend für Süßigkeiten)
In den USA ist die Bezeichnung Cookies üblich.In Großbritannien nennt man sie Biscuits (ein englisches Lehnwort aus dem Französischen), auch wenn sie in der Zusammensetzung nicht unbedingt dem deutschen Biskuit entsprechen.

 

 

 

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