Eine Chimichurri zum Durchdrehen

Diese kalte argentinische Kräutersauce lässt euch durchdrehen, ausflippen, im Kreis springen vor Freude. Warum? Weil sie so gut und erfrischend schmeckt, zu Fleisch, zu Fisch, zu Kartoffeln… Und weil sie so einfach zu machen ist.

Naja, fast. Sie geht schnell, aber etwas tricky ist es, sie cremig zu bekommen, ohne dass sie bitter wird. Ich habe in einem anderen Rezept gelesen, man soll einen Mörser benutzen. Das hat nicht wirklich gut geklappt. Da wäre ich fast durchgedreht, aber anders als beim Resultat. Ich habe einen Alleszerkleinerer genommen, nachdem ich die Zutaten aber wirklich fein gehackt habe. Bitte keinen Pürierstab verwenden.

So geht´s:

1 Bund Petersilie, 2 Knoblauchzehen, 1/2 rote Zwiebel, 1/2 Limette, Saft und Schale gerieben, 2 EL OLivenöl, 1 Prise Chilipulver, je 1 TL getr. Oregano und Thymian, 1 Lorbeerblatt, je 1 TL frisch gemahlenen Pfeffer und Meersalz grob , eine Prise braunen Zucker

Petersilie, Zwiebel und Knoblauch wirklich fein hacken, mit dem Rest vermischen und kurz (!) im Alleszerkleinerner fein hacken. Sauce bis zum Servieren kühl stellen. Wir hatten dazu gegrillte Schweinelende am Spieß mit Oliven – Weißwein – Kartoffeln und Chicorée vom Grill.

Pete sagt: Der Ursprung des Namens Chimichurri  ist unsicher. Meist wird eine Herkunft aus dem Englischen vermutet. So soll das Wort auf den Erfinder der Sauce zurückgehen, einen Iren namens Jimmy McCurry, der angeblich die Truppen  Manuel Belgranos während der Unabhängigkeitskriege zu Anfang des 19. Jahrhunderts begleitete.

Andere, ähnliche Geschichten nennen Jimmy Curry, oder Jimmy Kerry, einen englischen Fleischhändler, der die Sauce sehr geschätzt haben soll, oder einen Schotten namens James C. Hurray, der zusammen mit argentinischen  Gauchos lebte.

Gelegentlich wird der Ursprung unter den britischen Kriegsgefangenen nach den Englischen Invasionen von 1806 und 1807 in Buenos Aires vermutet. Diese konnten das Spanische zunächst nur radebrechen und sollen von den Einheimischen die Zutaten für den Grill mit den Worten „Che! Me Curry!“ erbeten haben (etwa: „Freund! Mir Sauce!“).

 

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