Apfelstrudel Muffins

Dieses Rezept hat meine Mama gestern gemacht und das war so gut, das muss ich gleich posten.

Für 12 Stück:

4 Blätter Strudelteig

1 kg Elstar Äpfel

50 g Zucker

3 EL Butter geschmolzen

Saft einer halben Zitrone

1 TL Zimt

1 EL Speisestärke

Ofen vorheizen.

Teigblätter 10 min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen, inzwischen die Füllung zubereiten:

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden, 2 EL Butter im Topf mit dem Zucker bestreuen und darin die Äpfel karamellisieren. Mit Zitronensaft ablöschen und mit Zimt abschmecken. Stärke in 2 EL kaltem Wasser glatt rühren, zum Apfelkompott geben und kurz einkochen.

Die Teigblätter jetzt aufrollen und in 9 Stücke schneiden, jeweils 3 Quadrate versetzt in mit Butter gefettete Muffinförmchen legen, immer mit Butter bestreichen und leicht andrücken. Mit Apfelkompott befüllen und bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.

Dazu kann man Vanillesauce oder Rumsahne servieren. Das ging jedoch nicht, denn da waren sie bereits weg….

 

Mama sagt, man kann sie auch gut einfrieren- wie gesagt, falls welche übrig bleiben….

Pete sagt: Vermutlich liegt der Ursprung des Strudelteiges in Arabien, von wo aus er über Ägypten, Palästina und Syrien bis in die Türkei gebracht wurde. Von dort aus gelangte das Rezept nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453, möglicherweise aus der türkischen Baklava oder einem gefüllten Fladenbrot weiterentwickelt, über den Balkan nach Wien. Dabei diente die Speise als Marschverpflegung, da sie lange haltbar war. Zu Zeiten der Donaumonarchie kam der Apfelstrudel (ungarisch: Almás rétes) aus Ungarn nach Wien. Während der Türkenbelagerungen im 16. und 17. Jahrhundert erlernten die Ungarn die Zubereitung des hauchdünnen, von Hand gezogenen Teigs. Im Jahre 1696 wurde der Apfelstrudel erstmals schriftlich erwähnt.

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