Zillertaler Schwarzbiergulasch

img_3826So nun auch ein Foto- hier habe ich es mit Nudeln serviert…..

Dieses wunderbare Schwarzbiergulasch habe ich Freunden serviert, die aus den USA angereist waren. Leider hatte ich kein Foto gemacht, wird aber da nächste Mal nachgeholt.

Versprochen.

Das ursprüngliche Rezept fand ich unter dem Namen „Köstritzer Schwarzbiergulasch“ im Internet, mit recht guten Bewertungen, hat mich aber nicht wirklich überzeugt, zumindest nicht der „Gewürzbeutel“- ich habe hier kurzerhand eine Gewürzpaste daraus gemacht. Und Köstritzer hatte ich auch keines, also hab ich Zillertaler Schwarzbier genommen.

Dieses Rezept ist für 4 Personen. Ich habe dazu Serviettenknödel mit gerösteten Semmelbröseln serviert. (Danke für den Tipp, Mama!)

Davor einen kleinen Salat aus Blattsalaten,  roter Beete, in Ahornsirup glasierten Maronen und etwas Ziegenfrischkäse  mit einem Himbeer- Balsamicodressing… War nicht verkehrt!

Zutaten für 4:

800 g Rindergulasch

Butterschmalz oder Öl

2 Zwiebeln

1 Stück Paprika rot

1 Hand voll Trockensteinpilze

2 TL Tomatenmark

2 EL Mehl

150 ml Rotwein

0,3l Schwarzbier

0,6 l Rinderbrühe

50 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Paprikapulver (2 TL süß, 1 TL scharf)

für die Gewürzpaste:

1 Knoblauchzehe  Pfeffer, Salz, 1 TL ger. Zitronenschale, 2 TL Majoran, 1 TL Piment

So geht´s:

Geschälte Zwiebeln und Paprika würfeln. Das Fleisch in einem großen Topf in Butterschmalz oder Öl scharf anbraten, dann Zwiebeln und Paprika hinzufügen. Das Tomatenmark , das Mehl und 1 TL Wasser verrühren, dazugeben und mit dem Rotwein ablöschen. Reduzieren lassen. Dann mit etwa 150 ml Bier ablöschen, nochmal reduzieren lassen. Das restliche Bier zugeben und etwa 5 min kräftig kochen lassen.

Dann die Hitze reduzieren, Brühe angießen, Deckel drauf und bei der geringen Hitze garen. Inzwischen die Pilze in Wasser einweichen. Wenn die Pilze eingeweicht sind, diese samt Einweichwasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

In einem Mörser die Gewürzpaste herstellen.

Zum Ende der Garzeit die Paste und Sahne ins Gulasch rühren. Kurz aufkochen lassen, abschmecken, evtl. nachwürzen und servieren.

Pete sagt: Ausgangspunkt für die Erfolgsstory des Schwarzbiers ist Bad ­Kös­tritz in Thüringen. Dort hat man bereits im 18. Jahrhundert Schwarzbier gebraut – belegt ist das in den Aufzeichnungen von Anton Friedrich Büsching, der damals als Gymnasialdirektor in Berlin tätig war. Er berichtet in seiner Lebensgeschichte von Lagerkellern unter dem Köstritzer Kirchenfelsen, in denen das im Herbst gebraute Bier bis in den nächsten Sommer aufbewahrt wurde. Hundert Jahre später war das Köstritzer Schwarzbier das einzige seiner Art im wiedervereinigten Deutschland.
Die Zillertaler Brauerei hat als eine der ers­ten den Schwarzbier-Trend aufgegriffen: Ihr Schwarzes ist sehr dunkel, hat einen vollen, aber kaum süßen Trunk. Die Farbe kommt von einem Spezialmalz der Weyermann-Mälzerei in Bamberg, die milde Bittere von Aromahopfen aus Tettnang und Spalt. (Quelle Falstaff)

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